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Fotospots Hannover

Zehn Orte, die man fotografiert haben sollte

Jeder, der schon mal mit der Kamera in Hannover losgezogen ist, weiß: Hannover bietet viele traumhafte Fotokulissen. Doch welche Motive zeigen das fotogenste Hannover? Und von welcher Perspektive fängt man die Schokoladenseite besonders gut ein? Fotograf Lars verrät uns seine Tricks und die besten Foto-Spots in Hannover.

1. Das Neues Rathaus

Das Neue Rathaus ist aus jeder Perspektive ein fotografisches Highlight Hannovers. Die klassischste Aufnahmeposition ist über den  Maschteich, am besten zur blauen Stunde und bei Windstille, damit die Spiegelung besonders gut zur Geltung kommt. Eine der schönsten Perspektiven ist der Blick über die kleine Ausbuchtung des Sees links des Mittelrondels zum Rathaus. Ein weiteres tolles Plätzchen gibt es an dem kleinen Seeausläufer genau gegenüber der Brücke (ein Stück Richtung Maschsee gehen). Von hier aus sind der Seeausläufer, die Brücke und das Rathaus in einem Bild. Seit der Erneuerung des Trammplatzes lohnt sich auch, einmal den majestätischen Anblick des schönsten Rathauses der Welt von der Nordseite her ins Bild zu setzen. Im Neuen Rathaus sind vor allem die Wendeltreppenhäuser ein faszinierendes Motiv. Aber auch die beeindruckende Haupthalle und die weitläufigen Flure mit den alten Holzbänken in den oberen Etagen sind tolle Motive. Ein weiteres Highlight ist der Blick von der Kuppel, gerade der Blick Richtung Süden ist bei klarer Sicht ein großartiges Motiv. Tipp: Fotos von der Kuppel sind vor allem kurz vor Ende der Auffahrts-Saison Anfang November ein Highlight, wenn man die Möglichkeit hat, die Lichter der Stadt zur blauen Stunde auf den Sensor zu bannen. Stativ nicht vergessen!

2. Großer Garten

Der Große Garten in den Herrenhäuser Gärten gehört zu den schönsten Fotomotiven in Hannover. Mit den symmetrischen Barockelementen lässt es sich vortrefflich spielen – vor allem der spannenden Perspektiven wegen. Toll lässt sich vor allem der mittlere Gang mit der Glockenfontäne in Szene setzen, am besten direkt hinter die Glockenfontäne stellen und das Schloss in den Hintergrund nehmen. Das komplette Grand Parterre lässt sich am besten von der Kaskade, der Grotte oder der Treppe des Schlosses aus fotografieren. Auch der Wandel der Tages- und Jahreszeiten ist im Großen Garten sehr reizvoll, hier bietet der Garten immer wieder neue, tolle Stimmungen, die es sich lohnt im Bild festzuhalten. Tipp: Unbedingt auch mal beim Internationalen Feuerwerkswettbewerbs in den Gärten vorbeischauen, die imposanten Feuerwerke mit den barocken Gartenelementen im Vordergrund garantieren traumhafte Bilder. Rechtzeitig da sein und die erste Reihe sichern!

3. Herrenhäuser Allee

Gleich um die Ecke lockt das nächste Highlight: Vor allem die beiden seitlichen Alleen sind besonders fotogen. Die Perspektive, die die fast zwei Kilometer lange Allee bietet, ist atemberaubend. Auch hier ist es zu jeder Tages- und Jahreszeit spannend, die Kamera in die Hand zu nehmen. Im Frühjahr und Sommer wertet das saftige Grün, im Herbst das leuchtende Gelb und im Winter der Kontrast zwischen hellem Schnee und dunklem Astwerk den perspektivischen Eindruck auf. Für das perfekte Gesamtbild am besten in der Mitte der Allee ungefähr auf Höhe des Wilhelm-Busch-Museums platzieren, gezielt weit entfernte Spaziergänger oder Radfahrer mit ins Bild nehmen und ruhig auch mal ein Foto vom Boden aus schießen oder den Standort variieren (linke Seite/rechte Seite/Mitte der Allee) . Tipp: In den Morgen- und Abendstunden können Dunst und seitlich einfallendes Licht eine unvergleichlich mystische Atmosphäre erzeugen. 

4. Georgengarten

Ein Muss im Georgengarten ist der Bereich um den Leibniz-Tempel herum. Von der Südseite des kleines Sees vor dem Leibniz-Tempel kann man bei wenig Wind prima die Spiegelung des Tempels auf dem Wasser mit ins Spiel bringen, gerade im Herbst in Kombination mit den bunten Blättern ein tolles Schauspiel. Nördlich des Tempels locken zwei kleine Seen, deren engste Stelle von einer märchenhaften Brücke überspannt ist, mit tollen Perspektiven sowohl von der einen als auch von der anderen Seite. Zahlreiche über und in das Wasser ragende Bäume können hier zur mystischen Gesamtwirkung des Bildes beitragen. Das Gebäude des Wilhelm-Busch-Museum ist natürlich auch ein lohnendes Motiv, sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite her. Tipp: Am Rande des Georgengartens erhält man über die Graft tolle Perspektiven der Tempel von Remy de la Fosse im Großen Garten.

5. Erlebnis-Zoo Hannover

Ein wahres Paradies für Fotografen ist der Erlebnis-Zoo Hannover. Ob weite Themenlandschaften, faszinierende Tierbegegnungen oder mitreißende Flugshows - die Vielfalt an Motiven ist kaum zu überbieten. Besonders hilfreich ist hier ein brennweitenstarkes Teleobjektiv, um fotografisch hautnah bei den Tieren zu sein. Ein besonders reizvolles Motiv sind die Flugshows der Weißkopfseeadler in Yukon Bay – hier lassen sich mit kurzer Belichtungszeit die atemberaubenden Flugbewegungen dieser majestätischen Tiere einfrieren. Eine Menge Zeit kann man auch bei den Flamingos verbringen, die gebogenen Hälse lassen sich fotografisch zu kleinen Kunstwerken gestalten. Tipp:  Ein längere Aufenthalt lohnt sich vor allem beim Gehege der Löwen. Hier möglichst nicht durch die Scheibe knipsen, sondern den offenen Einblick von der rechten Seite her nutzen.

6. Leineschloss

Das Leineschloss bietet zahlreiche Spots für tolle Bilder. Sehr spannend ist hier die Perspektive von der Brücke Schloßstraße in Richtung Neues Rathaus. Hier ist bei Tag wie bei Nacht ein starkes Bild garantiert. Auch das Eingangs-Portal, erbaut vom hannoverschen Hofarchitekten Laves, ist ein beeindruckendes Motiv, am besten vom gegenüberliegenden Platz aus (derzeit Baustelle). Tipp: Auch der Platz der Göttinger Sieben und die Wasserkunst an der Ostseite des Leineschlosses sind ein tolles Motiv mit dem Leineschloss im Hintergrund.

7. Holzmarkt

Eine schöne Perspektive ergibt sich, wenn man auf dem Holzmarkt steht und die Kramerstraße Richtung Marktkirche hinunter fotografiert. Sie ist bei Tag und Nacht gleichermaßen reizvoll. Ein tolles Motiv ist hier auch der Oscar-Winter-Brunnen, entweder in der Totalen mit dem Leibnizhaus im Hintergrund oder im Detail (z.B. der Wunschbrunnenring).  Tipp: Auch die Fachwerkzeilen der Burgstraße lassen sich vom Brunnen aus bzw. mit diesem im Vordergrund gut in Szene setzen.

8. Die Nanas

Die Nanas sind zugleich Wahrzeichen der Stadt und Top-Fotomotiv. Am besten vom Straßenrand aus in Komposition mit dem Beginenturm im Hintergrund. Spannend ist es auch, einmal durch die Öffnungen der Nana „Charlotte“ (türkis) hindurch die anderen beiden zu fotografieren. Tipp: Die Nanas bilden den Startpunkt der Skulpturenmeile, die sich bis zum Königsworther Platz hinauf zieht. Auch im Weiteren Verlauf der Meile bieten sich zahlreiche schöne Fotomotive.

9. Staatsoper Hannover

Ein besonders beeindruckendes und fotogenes Bauwerk ist die Staatsoper Hannover, ebenfalls vom Hofarchitekten Laves erbaut. Geeignete Standorte für gute Fotos sind hier die frontale Perspektive vom Straßenrand der Georgstraße aus oder auch die schräge Perspektive von der Ecke Georgstraße/Ständehausstraße aus. Auch nach Einbruch der Dunkelheit ist das beleuchtete Bauwerk ein tolles Motiv. Tipp: Ein lohnendes Motiv ist auch das Mahnmal für die ermordeten Juden sowie das umgebende Operndreieck an der Südflanke des Opernhauses.

10. BUSSTOP Steintor

Das Steintor ist vor allem ein attraktiver Fotospot für Langzeitbelichtungen nach Einbruch der Dunkelheit. Eingebettet in die futuristische Kulisse des BUSSSTOPS am Steintor erzeugen die ein- und abfahrenden Stadtbahnen  Geisterbilder durch die verlängerte Belichtungszeit. Hiermit kann man tolle Effekte im Bild erzielen. Ein weiteres Highlight gerade bei Dunkelheit ist die Fassade des Anzeiger-Hochhauses. Sowohl der BUSSTOP als auch das Anzeiger-Hochhaus mach aber natürlich auch bei Tageslicht eine gute Figur. Tipp: Wenn man vom östlichen Ende des BUSSTOPS fotografiert, hat man alle Highlights in einem Bild. Stativ nicht vergessen!