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Bothfeld-Vahrenheide

Das Dorf Bothfeld ist nur noch an der Straßenführung rund um den Bothfelder Anger zu erkennen, nur der Turm der Nikolaikirche aus dem 14. Jahrhundert bildet das Wahrzeichen an der Sutelstraße.

 

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen im Norden gartenstadtähnliche Erweiterungen dazu und nach 1937 entstanden im Rahmen der kriegerischen Aufrüstung mehrere Kasernenanlagen, die an die Tradition früherer Exerzierflächen in der Vahrenwalder Heide (heute Vahrenheide) anknüpften. Straßennamen wie Großer Kolonnenweg, Kugelfangtrift und General-Wever-Straße erinnern noch daran.

Prinz-Albrecht-Kaserne

Nach Einführung der Wehrpflicht 1935 und dem Rüstungsprogramm des Vier-Jahres-Plans 1936 wurde Hannover zum Standort des XI. Armeekorps. Danach folgte der Bau mehrerer Kasernen: Die Prinz-Albrecht-Kaserne 1937, die Scharnhorst-Kaserne 1939 und die Fla-Kaserne 1939 (heute Freiherr-von-Fritsch-Kaserne). Die Prinz-Albrecht-Kaserne ist von einer Mauer umgeben und in strenger Nord-Süd- Ausrichtung mit dreigeschossigen Zeilen bebaut. Kantige Normbauten mit Eckquaderung und Satteldach formten das karge Areal, das von der Sündernstraße erschlossen wird. Hinter dem Tor befand sich das Stabsgebäude, ihm folgten Gemeinschaftsräume, während die Unterkunftsbauten um einen Exerzierplatz platziert sind. 1994 wurde die Nutzung aufgegeben, das Gelände verkauft und zu einem lebendigen städtebaulichen Vorbild entwickelt, das Altes mit Neuem bei der Umnutzung von Kasernen als Wohngebiet miteinander verknüpft.

Adresse: Prinz-Albrecht-Ring, 30657 Hannover

 

Grasdachsiedlung

Von 1983 – 85 wurde in Selbsthilfe ein ungewöhnliches Gemeinschaftswohnprojekt mit 69 Häusern realisiert, dessen Grasdächer namensgebend wurden: die Grasdachsiedlung in Lahe. Nach Entwurf der Architekten Hermann Boockhoff und Helmut Rentrop wurden nach konstruktivem Musterentwurf an schmalen, grünen Wohnwegen Holzhäuser mit Gartenhof errichtet und ein autofreier, grüner Anger für Kinderspiel und Feste angelegt. Farbiges Holz, offene Wintergärten und viel Grün an und auf den Häusern schufen nach Meinung einer Bewohnerin eine Mischung aus „Intellektuellen-Ghetto und Bullerbü“. Wer aber aus einem Obergeschoss über die Dachlandschaft aus Gras schaut, meint auf einer Nordseeinsel zu sein, wo Natur, Wohnen und Dünenlandschaft eine Einheit bilden.

Adresse: Im Wiesenkampe, 30659 Hannover

 

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