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Döhren-Wülfel

Döhren wurde geprägt von der Errichtung der Wollwäscherei und -kämmerei ab 1868.

 

Das Mühlenwehr in der Leine bot die Chance zur Nutzung der Wasserkraft für die Fabrik, die zeitweilig 2.000 Menschen beschäftigte. Den Anfang machten die Spargelmädchen aus dem Eichsfeld, die eine dauernde Beschäftigung suchten. Dafür brauchte es Wohnungen, die in der Werkssiedlung und später rund um den Fiedeler Platz bereitgestellt wurden. So wurde aus einem landwirtschaftlich ausgerichteten Dorf ein Industrievorort. Zwei Objekte stehen für diese Veränderungen. Einmal die St. Petri-Kirche, einst die Dorfmitte, und dann der „Döhrener Jammer“, die ehemalige Werkssiedlung der „Wolle“. Genauso entwickelte sich Wülfel zum Industrievorort, nur dass hier Eisen, Chemie und Brot erzeugt und verarbeitet wurden.

Döhrener Jammer

Die ehemalige Werkssiedlung „Döhrener Jammer“, so genannt wegen des Elends der dort untergebrachten Textilarbeiterinnen, wurde 1872 an einem Stichweg, der späteren Werrastraße, errichtet. In den kleinen Reihenhäusern aus rotem Backstein lebten damals zwei Familien und unterm Dach 14 Mädchen. Später kamen in den Nebenstraßen Häuser für Fabrikbeamte dazu, das nach der Berufskleidung sogenannte Khakijackenviertel, und an der Rheinstraße entstanden Meisterhäuser. Der Abriss der Reihenhäuser nach Stilllegung der „Wolle“ 1973 konnte verhindert werden, sie wurden restauriert und in Eigenheime umgewandelt.

Adresse: Werrastraße, 30519 Hannover

 

St. Petri-Kirche

Den Kern des alten Dorfes bezeichnet die St. Petri-Kirche am Lindenhofe, von der nach dem Zweiten Weltkrieg nur der Turm erhalten geblieben ist. Der Turmsockel stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, das obere Mauerwerk wurde mehrfach erneuert. 1947 wurde das Kirchenschiff nach dem modularen Bausystem des Architekten Otto Bartning mit genagelten Holzbindern neu erstellt und in gemeinschaftlicher Arbeit von der Gemeinde komplettiert. Auch die Außenwände wurden mit vorhandenen Steinen aufgemauert. Mit dem sogenannten Notkirchenprogramm wurden deutschlandweit 43 Kirchen gebaut, die als Weltkulturerbe anerkannt werden sollen.

Adresse: Am Lindenhofe 16, 30519 Hannover

 

Holländischer Pavillon

Das Wahrzeichen der Weltausstellung EXPO 2000 ist zweifellos der 40 m hohe Holländische Pavillon (1997 – 2000). Er zeugt auf spektakuläre Weise von dem unbescheidenen Motto „Holland schafft Räume für neue Ideen“, das vom Architekturbüro MVRDV aus Rotterdam originell umgesetzt wurde. Die sechs gestapelten Plattformen symbolisierten unterschiedliche Landschaften wie Wind und Wasser - Meer - Landwirtschaft - Wald - Erde - Dünenlandschaft.

Adresse: Boulevard der Eu 4, 30539 Hannover

 

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