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Herrenhausen-Stöcken

Durch den Bau eines Vorwerks 1638 in Haringehusen, das den Hof von Herzog Georg in Hannover versorgen sollte, wurden einige Bauern nach Norden (an die heutige Schaumburgstraße) umgesiedelt.

 

Der ab 1675 zur Sommerresidenz ausgebaute Große Garten wurde zu einem der bedeutendsten und größten Barockgärten in Deutschland. Während es den Adel in den Georgengarten und Großen Garten zog, wurden nördlich der Bahn (ab 1847) die stadttechnischen und industriellen Anlagen aufgebaut: Klärwerk, Drehstromkraftwerk, Bahnausbesserungswerk, später Continental und Volkswagen. Stöcken konnte sein dörfliches Erscheinungsbild nur noch am Stöckener Bach, an der Gemeindeholzstraße und am Jädekamp bewahren.

Großer Garten

Das Herzstück der Herrenhäuser Gärten ist der Große Garten, der 1675 begonnen und 1697 auf die heutige Größe ausgebaut wurde. Vor dem 2013 rekonstruierten Schloss und dem Galeriegebäude erstreckt sich auf 905 x 555 m das Große Parterre und der Nouveau Jardin, dreiseitig eingefasst von Lindenalleen und der Graft (1700). Skulpturen, buchsbaumgesäumte Beete, Hainbuchenhecken und Wasserspiele beleben die geometrische Ordnung. „Nur mit dem Herrenhäuser Garten können wir prunken, der in der That schön und wohl gehalten ist,“ wusste schon Kurfürstin Sophie – dem ist nichts hinzuzufügen.

Adresse: Herrenhäuser Straße 4, 30419 Hannover
Weitere Informationen zu den Herrenhäuser Gärten

 

Eisenbahn-Ausbesserungswerk Leinhausen

Mit der Einrichtung des Eisenbahn-Ausbesserungswerks in Leinhausen 1874 brach das industrielle Zeitalter für Stöcken an. Die Bauten bilden heute das größte Industrie-Ensemble in Hannover. Nach dem Ersten Weltkrieg waren hier 5.800 Menschen beschäftigt, 1992 wurde der Betrieb eingestellt. Zwischen der ehemaligen Arbeiterkolonie und den Werkstätten liegt der Bereich der Versorgungsbauten, die alle im für Fabriken typischen Ziegelmauerwerk ausgeführt sind: zwei Magazinbauten (1882), ein Speisehaus mit Saalanbau (1875), ein Verwaltungsgebäude (1876) sowie Bauten für Lehrwerkstatt, Stoffprüfung, Signalmeisterei und der 28 m hohe Wasserturm von 1909, der zum Wahrzeichen des Stadtteils wurde. Eine Ziegelmauer von 1882 grenzt das Gelände ab.

Adresse: Einbecker Straße 1a, 30419 Hannover

 

Stadtfriedhof Stöcken

Der städtische Großfriedhof in Stöcken (1891) veranschaulicht den Wandel in der Friedhofsgestaltung. Das strenge Wegeraster und die soziale Hierarchie der Gräber, durchbrochen nur durch eine diagonale Hauptallee, wurde 1902 unter Gartendirektor Julius Trip um einen landschaftlich gestalteten Parkfriedhof erweitert. Der in einfachen neugotischen Formen gehaltene Zentralbau der Friedhofskapelle (1892) betont den Eingang. Auf dem Friedhof befinden sich die Grabstellen bedeutender Hannoveraner wie Hinrich Wilhelm Kopf oder Julius Trip sowie ein Gedenkstein für die Opfer des Massenmörders Haarmann.

Adresse: Stöckener Str. 68, 30419 Hannover

 

Weitere Infos: