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Kirchrode-Bemerode-Wülferode

Begünstigt durch das Grün der Eilenriede und des Tiergartens entwickelte sich Kirchrode im Osten Hannovers zu einem bevorzugten Villenviertel – neben Kleefeld, Waldhausen und dem Zooviertel.

 

Alles begann 1897 mit der Anlage der Villen-Kolonie Kühlshausen an der Kaiser-Wilhelm-Straße. Vom alten Dorf an Brabeckstraße und Kirchröder Markt blieb wenig erhalten, nur der Komplex der Henriettenstiftung an der Schwemannstraße, der ab 1874 für die Altenpflege Alt-Bethesda und später als Klinikbereich ausgebaut wurde, weist frühe Backsteinbauten auf. Bemerode blieb länger dörflich geprägt. Später folgten einige Arbeiterhäuser und im 20. Jahrhundert der Ausbau nach Norden und schließlich seit 1997 die Kronsbergsiedlung.

Kolonie Kühlshausen

1897 erwarb der Hundekuchenfabrikant und Bauunternehmer Johannes Kühl das Grundstück „Am Hüllenfelde“, legte die Kaiser-Wilhelm-Straße als Lindenallee an und ließ zunächst sechs Villen errichten. Die Kolonie erhielt den Spitznamen „Kühlshausen“. Die Villen Kaiser-Wilhelm-Str. 1 und 2 zeigen beispielhaft, wie das Idealbild der freistehenden, repräsentativen Villa im Grünen im Kaiserreich aussah. Kühl selbst bewohnte die 1900 errichtete stattliche „Villa Fernblick“. Weitere Bauten folgten und bis 1913 war die Reihe komplett bebaut.

Adresse: Kaiser-Wilhelm-Straße, 30559 Hannover

 

Heinemanhof

Die Torbauten Brabeckstr. 86 bilden den Auftakt zum heutigen Altenpflegeheim Heinemanhof 1-2 im Süden von Kirchrode. Das ehemalige Damenstift der Minna-James-Heinemanstiftung, das nach Plänen von Henry van de Velde 1930 – 31 errichtet wurde, war für alleinstehende Damen der gebildeten Stände, vorzugsweise für Hannoveranerinnen jüdischen Glaubens, bestimmt.

Van de Velde war einer der bedeutendsten Architekten des Jugendstils. Die Architektur steht in der Tradition der Amsterdamer Schule: Während die flächig-strenge Nordseite sich blockartig verschließt, öffnet sich die Südseite mit Balkonen, Erkern und Terrassen auf den Park, den van de Velde gemeinsam mit dem Gartenarchitekten Wilhelm Hübotter plante und der in starker Wechselwirkung zum Gebäude steht. Architektur und Natur bildeten eine Einheit.

Adresse: Heinemanhof 1, 30559 Hannover

 

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