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Linden-Limmer

Das alte Dorf an der Martinskirche wurde durch die Industrialisierung förmlich überrollt.

 

Erhalten geblieben aus der höfischen Zeit sind die Weberhäuser in der Weberstraße 20/21 und der 1913 auf den Lindener Berg versetzte Küchengartenpavillon von 1749. Die Fabrikengründungen begannen mit (Kalk-) Johann Egestorff. Mit der Maschinen- und Textilindustrie entwickelte sich Linden vom „schönsten Dorf im Königreich Hannover“ zu einem reinen Arbeiterquartier. Erst mit der Annexion durch Preußen 1866 wurde das Gelände des Königlichen Küchengartens frei, auf dem der Güterbahnhof angelegt wurde und rund um den Lichtenbergplatz entstand ein bürgerliches Wohnviertel.

Küchengartenpavillon

Der barocke Küchengartenpavillon stand ursprünglich als Blickabschluss in der Hauptachse des Königlichen Küchengartens (heute Fössestraße). Er wurde 1749 von Johann Paul Heumann als Belvedere mit schlankem zweigeschossigen Turm und hoher Kuppel mit seitlichen Aussichtsterrassen entworfen. Wandpfeiler und Girlanden schmücken die Fassaden. Nach 1866 wurde der Pavillon noch als Geräteschuppen genutzt, ehe 1911 sein Abriss beschlossen wurde. Eine Bürgerinitiative rettete die Steine und baute den Pavillon 1913 auf dem Lindener Bergfriedhof wieder auf. Dort bildet er mit dem ehemaligen Gartenportal ein kleines, feines barockes Kleinod.

Adresse: Am Lindener Berge 44, 30449 Hannover

 

Ahrbergviertel

Die 1890 gegründete Fleischerei Ahrberg produzierte ab 1911 in der neuen Fabrik am Deisterkreisel mit zeitweilig 800 Beschäftigten bis 1992 Wurst und Aufschnittwaren. Als die Bauten einer Neubebauung weichen sollten, kaufte 1997 eine Architektengruppe das Areal und baute behutsam bei Erhalt der alten Fabrikgebäude und entwickelte das AhrbergViertel mit einem Mix an Wohnungen, Büros, Werkstätten, Kinderladen, Tanzhaus und einem spanischen Restaurant zu einem lebendigen Ort. Das AhrbergViertel steht beispielhaft für die Wende im Umgang mit stillgelegten Fabriken. Die Vision Altes mit Neuem zu verbinden und Menschen eine Heimat zu geben ist hier Realität geworden.

Adresse: Deisterplatz, 30449 Hannover

 

Lichtenbergplatz

Das Wohnquartier rund um den Lichtenbergplatz wurde nach einem Bebauungsplan von 1889 auf dem Gelände des ehemaligen Königlichen Küchengartens angelegt und nach Ankauf mdurch die Stadt Linden ab 1899 zügig mit viergeschossigen Mietshäusern für bürgerliche Familien bebaut. Die Planungsabsicht war, die Arbeiterquartiere sozial zu durchmischen, indem Wohnungen für besser verdienende Familien gebaut wurden - wie am Pfarrlandplatz, an der Bethlehem-Kirche oder der Beethovenstraße. Das Quartier am Lichtenbergplatz ist nach geometrischem Muster sternförmig um einen Rondellplatz erschlossen. Die Fassaden sind in typischer „Lindener Renaissance“ mit Erkern und Balkonen abwechslungsreich gestaltet.

Adresse: Lichtenbergplatz, 30449 Hannover

 

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