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Südstadt-Bult

Die Südstadt wurde nach einem Planentwurf eines städtebaulichen Wettbewerbs von 1888 angelegt und in den Zwanziger Jahren mit Wohnungen überwiegend für Angestellte und Beamte ausgebaut.

Klinkerfassaden der „Roten Moderne“ bestimmen hier das Straßenbild, seit Stadtbaurat Karl Elkart die Verwendung des bis zur Sinterung gebrannten Ziegels mit der Darlehensvergabe verknüpft hatte. Die breite, alleeartige Querachse, die Geibelstraße, schloss im Osten mit dem neungeschossigen Hochhaus „Glückauf“ am Geibelplatz ab. Sie endete im Westen an den Maschwiesen, wo von 1904 – 35 eine Bismarcksäule stand. Erst 1934 – 36 entstand der Maschsee.

Wohnhochhaus „Glückauf“

Das neungeschossige Wohnhochhaus „Glückauf“ bildet den Abschluss der Geibelstraße. Der Bau entstand 1930 nach Plänen des Architekten Wilhelm Ziegeler für den Kohlenhändler Carl Lichtenberg und den Bergmannsverein Glückauf. Eine Arkade mit sieben Bogenöffnungen bildet den Sockel, darüber erhebt sich über sechs Geschosse ein Spitzerker; davor die lebensgroße Skulptur eines Bergmanns mit Pickel, Helm und Grubenlampe. Im Schlussstein an der Traufe sind gekreuzte Hämmer zu sehen. Der Schmuckplatz wurde 1932 angelegt und mehrfach umgestaltet.

Adresse: Geibelplatz 5, 30173 Hannover

 

Maschsee

Der Maschsee ist heute aus dem Stadtbild als Freizeitanlage und Erholungsraum nicht mehr wegzudenken und ist doch erst 80 Jahre alt. 1904 vom Ruderer Karl Thiele angeregt, 1926 vom Wasserbauer Otto Franzius technisch durchdacht und von Karl Schwien detailliert, übernahmen die Nationalsozialisten die Ausführung von 1934 – 36 als erstes Großprojekt zur Verminderung der Arbeitslosigkeit. Bis zu 1.650 Arbeitslose brachen ohne Einsatz von Maschinen die 30 cm starke Tondichtung des Maschseebeckens auf. Die Gesamtanlage aus dem Stadtbauamt unter Karl Elkart folgte modernen Gestaltungsprinzipien und auch Fackelträger und Fischreiter sind eher einer gemäßigten Moderne zuzurechnen.

Adresse: Arthur-Menge-Ufer, 30169 Hannover

 

Hiroshima-Hain

Von 1909 – 1973 war die Pferderennbahn „Alte Bult“ ein besonderer Schauplatz für den Pferdesport. Das heutige Gelände ist ein wertvoller Lebensraum und von großer Bedeutung für die Naherholung. Im Jahr 1988 wurden auf dem Gelände 110 Kirschbäume – der Hiroshima Gedenkhain – gepflanzt. Die Bäume sollen an die 110.000 unmittelbaren Todesopfer des Atombombenabwurfs über Hannovers Partnerstadt Hiroshima erinnern.

Adresse: Janusz-Korczak-Allee, 30173 Hannover

 

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