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Bühnen

Moby Dick

Für Kapitän Ahab sind die Lager klar definiert: Du bist entweder für mich oder gegen mich. Nichts dazwischen. Ab Oktober kommt das Libretto von Dorothea Hartmann nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Melville auf die Bühne des Ballhof Eins.

Kein Möglicherweise, kein Vielleicht. Un­erbittlich und unermüdlich ist er auf der Jagd. Besessen von seiner Rachlust ge­gen das Wesen, das ihm sein Bein ge­raubt hat: gegen den weißen Wal, Moby Dick. Der Kampf ist allerdings auch an dem großen Meeressäuger nicht spurlos vorbeigegangen, den halben Kieferknochen konnte Ahab dem Wal entreißen. So ist Moby Dick zwiefach ein Teil von Ahab. Zum einen humpelt der Kapitän nun auf einer Prothese über das Deck; nachts, wenn alle zu schlafen versuchen, und das Pochen des Ersatz­beins aus Walknochen sie wachhält. Zum anderen hat der Kampf mit dem weißen Wal seine Seele schwarz gefärbt.

Handlung

Der Alltag an Bord der "Pequod" ist hart: Drei Jahre ist man auf hoher See, fern der Heimat, immer den Walen hinterher, immer auf der Suche nach Moby Dick. Ein großes, gefährliches Abenteuer er­wartet sie: die drei Steuermänner Star­buck, Stubb und Flask, den alten Schmied Perth, den Schiffsjungen Pip, Queequeg, den verrückten Harpunier mit seinem Sarg und Ismael. Rings um sie herum das Meer, mal strahlend blau und still, mal stürmisch grau und bedrohlich, mal rot vom Blut der Wale. Die Menschen an Bord mögen sich oder hassen sich, die Welt ist schließlich schwarz, oder sie ist weiß. Aber wenn es drauf ankommt, stehen sie alle zusammen, stehen hinter Kapitän Ahab. Seine Wut auf Moby Dick ist blind, und sie ist rot wie Walblut. Doch welche Farbe hat die Verantwor­tung, die er für seine Mannschaft trägt, deren Leben er aufs Spiel setzt? Und was bleibt zurück, wenn Ahabs schwarze Seele endlich dem weißen Teufel, dem Wal, im Kampf begegnet? Die Welt ist schwarz, oder sie ist weiß. Es gibt nichts dazwischen.

Mischa Tangian

Für das große Meeresabenteuer hat die Staatsoper Hannover erneut einen Kom­positionsauftrag erteilt: an den jungen russischen Komponisten, Geiger und Performer Mischa Tangian. Tangian stu­dierte bei Manfred Trojahn in Düsseldorf und George Benjamin in London. Als Geiger konzertiert er international und arbeitet mit Künstlern unterschiedlichster Disziplinen zusammen. 

Besetzung

Den Stoff für das Junge Schauspiel bringen Lukas Benjamin Engel (Ismael, Matrose / Der Erzähler), Frank Schneiders (Ahab, der Kapitän), Gevorg Aperánts Hakobjan (Starbuck/Steuermann), Byung Kweon Jun (Stubb/Steuermann), Michael Chacewicz (Flask/Steuermann), Martin Busen (Queequeg/Harpunier), Jan Szurgot (Perth/Schmied) und Karine Minasyan (Pip/Schiffsjunge) auf die Bühne des Ballhof Eins.

Termin(e): 07.12.2016 
von 11:00 bis 12:10 Uhr
15.12.2016 
von 11:00 bis 12:10 Uhr
16.12.2016 
von 11:00 bis 12:10 Uhr
22.02.2017 
von 11:00 bis 12:10 Uhr
23.02.2017 
von 11:00 bis 12:10 Uhr
Ort

Ballhof Eins

  • Ballhofplatz 5
  • 30159 Hannover
Preise:
Erwachsene 19,50 € - 20,50 €
Ermäßigt 15,00 € - 17,00 €
Schüler 8,50 € - 9,50 €
Vorverkauf:

Produktion vom Veranstalter empfohlen ab Klasse 4

Foyer eines Theaters. © Schauspiel Hannover (Quelle)