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Gedenkstätte Ahlem am Ort der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem

© Stahl, Region Hannover

Dauerausstellungen

Geschichte lebendig halten

Jüdische Kultur und Hoffnung, aber auch Verbrechen und Vernichtung - die Gedenkstätte Ahlem macht das eine wie das andere auf knapp 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche sichtbar und ist in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Die Gedenkstätte Ahlem ist ein Informations-, Bildungs- und Gedenkzentrum, dessen Strahlkraft weit über die Grenzen der Region Hannover hinausreicht.

Das Besondere des Ortes

liegt darin begründet, dass er von jüdischer Kultur und Hoffnung, aber auch von Verbrechen und Vernichtung zu berichten weiß: Von 1893 an wurden an der Heisterbergallee jüdische Jungen und Mädchen in Gartenbau und  Handwerksberufen ausgebildet. Dann kamen 1941 die Nazis und missbrauchten den Ort als Sammelstelle für Deportationen. Ab 1943 waren Folter – später Morde – in dem "Polizei-Ersatzgefängnis" für Zwangsarbeiter, politische Häftlinge, Sinti und Roma bis zur Befreiung blutiger Alltag.

Erinnern, informieren, aufklären

Auf knapp 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu sehen. Informationsstelen geben ebenfalls Auskunft zu einzelnen Aspekten der Ausstellung.

Die Daueraustellung

Im ersten Obergeschoss der Ausstellung liegt der Fokus auf Verfolgung und Ausgrenzung während des Nationalsozialismus in Ahlem. Das zweite Obergeschoss ist dem deutsch-jüdischen Leben in der von dem Bankier Moritz Simon gegründeten Gartenbauschule gewidmet. Dieser Bereich stellt die Geschichte in den Jahren von 1893  bis 1942 und nach der Befreiung 1945 dar. Im Dachgeschoss befinden sich modern ausgestattete Seminarräume. Im Sockelgeschoss des Neubaus bietet ein Veranstaltungsraum Platz für Lesungen, Sonderausstellungen und Zeitzeugengespräche. Im Erdgeschoss befindet sich eine Mediathek.

Pädagogisches Angebot

"Wir setzen auf aktive, forschende Besucherinnen und Besucher, denen wir unsere Dokumente mit modernen Medien zugänglich machen möchten", erklärt Stefanie Burmeister, Leiterin der Gedenkstätte. "Fragen, entdecken, verstehen", so das Motto des pädagogischen Angebots, das von kurzen Führungen über mehrtägige Workshops bis hin zu langfristigen Projekten reicht. Ein Team von Pädagoginnen und Pädagogen steht Schulklassen und -gruppen ebenso wie Lehrkräften zur Seite, begleitet sie durch die Räumlichkeiten und beantwortet Fragen.

Termin(e): 23.11.2016 bis 22.11.2019
dienstags  mittwochs  donnerstags 
von 10:00 bis 17:00 Uhr
23.11.2016 bis 22.11.2019
freitags 
von 10:00 bis 14:00 Uhr
23.11.2016 bis 22.11.2019
sonntags 
von 11:00 bis 17:00 Uhr
Ort

Gedenkstätte Ahlem

  • Heisterbergallee 10
  • 30453 Hannover

Montag, Samstag und an Feiertagen: geschlossen

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat wird um 14 Uhr eine öffentliche Führung angeboten.

Der Eintritt ist frei.