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Heinrich George - eine Begegnung

Noch bis zum 11. Dezember widmet sich das Theatermuseum einem der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schauspieler nach Ende des Ersten Weltkriegs: Heinrich George.

Mann © Theatermuseum Hannover (Quelle)

Heinrich George

Sich der Figur Heinrich Georges heute zu nähern ist nicht ohne Wagnis. Seine Rolle im dritten Reich und sein Mitwirken in Propagandafilmen liegen schwer auf der Beurteilung seiner Person. Nicht zuletzt sein früher, tragischer Tod 1946 im Lager Sachsenhausen verdeckt die vielen anderen Stationen und Facetten seines Lebens. Die Ausstellung versucht aus dem Blickwinkel der Nachgeborenen ein Bild dieses ungewöhnlichen Künstlers zu schaffen, mit all seinen Verwerfungen und Narben.

Aufbau der Ausstellung

Was ist zu sehen? Vor dem eigentlichen Eintritt in die Ausstellung begibt sich der Besucher in einen Hörraum, um allein der Stimme Heinrich Georges zu begegnen: "Es lebe die Freiheit" aus dem Theaterstück "Götz von Berlichingen". Die Ausstellung beginnt dann – auch als Hommage an Götz George – mit dem Film "George" (2013) von Joachim A. Lang. Götz George spielt darin Heinrich George. Der Sohn spielt den Vater. In zwei weiteren filmischen Porträts, in denen auch die Familie, Zeitzeugen und Kollegen zu Wort kommen, wird die Biografie Heinrich Georges umrissen. Ein weiteres besonders Zeugnis, das in der Ausstellung zu sehen ist, ist die Aufzeichnung einer Matinee in Berlin.
Die Vitrinen sind reich an Erinnerungsstücken, die sich noch heute im Besitz der Familie befinden. So auch noch die große Fotosammlung, aus der wir vor allem Originalfotografien von Rollenporträts Heinrich Georges zeigen. Der Nähe zur Familie verdanken wir etwa 200 meist unveröffentlichte Privataufnahmen, die vor allem etwas über den Menschen hinter der Maske erzählen können. Das berufliche und private Leben Heinrich Georges ist überreich an Themen. Nicht weniger interessant sind die Biografien von Berta Drews, Jan George und Götz George, die natürlich auch in der Ausstellung gestreift werden. An 13 Bühnenpodesten hat der Besucher die Möglichkeit, selber in die Recherchearbeit einzusteigen. Mit Hilfe von Presseveröffentlichungen, Programmen usw. kann er sich in über 20 Themen weiter vertiefen. Hier findet sich u.a. Material zu Heinrich Georges Bühnen- und Filmtätigkeit, zu privaten Aspekten, zu seinen Gastspielreisen oder auch weiterführende Auskünfte über Berta Drews und Götz George sind hier zu finden. Die Gestaltung der Ausstellung soll die Idee der Begegnung veranschaulichen.

Termin(e): 22.09.2016 bis 11.12.2016
dienstags  mittwochs  donnerstags  freitags  sonntags 
von 14:00 bis 19:30 Uhr
Ort

Theatermuseum Hannover

  • Prinzenstraße 9
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 5,00 Euro
Ermäßigt 3,00 Euro

Parallele Kabinettausstellungen:

"1000 Augen, ein Gesicht | Die Umschläge der rororo-Taschenbücher" von Gisela Pferdmenges und Karl Gröning jr.

"Der kleine Prinz | Die Illustrationen von Antoine de Saint-Exupéry"