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Flughafen Hannover-Langenhagen

© Bildarchiv Foto Marburg / Helmut Trexler, 1973

Ausstellungen

Systemstahl und Strukturbeton

Die Architektur von Heinz Wilke dokumentiert in Fotografien von Helmut Trexler ist bis zum 7. Dezember im Helmkehof zu sehen.

Im Rahmen der Ausstellung wird eine Auswahl von insgesamt 145 zum großen Teil realisierten Projekten des hannoverschen Architekten und Werkbundmitglied Heinz Wilke gezeigt, der seit den 1950er Jahren bis zu seinem Tod 1992 aktiv tätig war. Wilkes Werk ist durch die Realisierung funktional innovativer Flughafenbauten im In- und Ausland sowie die Konzeption großräumiger Messeanlagen gekennzeichnet. Es umfasst darüber hinaus Büro- und Verwaltungsbauten, Bildungs- und Sozialbauten, Geschäfts- und Wohnhäuser, Industrie- und Verkehrsbauten.

Auf der Suche nach gestalterischen Ausdrucksformen

In enger Zusammenarbeit mit der Stahlbaufirma Rüter wurden zahlreiche, industriell vorgefertigte Bauwerke konzipiert, die im Hinblick auf ihre präzise Detailausbildung, Fassadengestaltung und Farbwahl eine deutliche Nähe zur amerikanischen Schaffensphase Mies van der Rohes erkennen lassen. Der Einsatz spröder Strukturbetonfassaden bei etlichen Betonbauten vereist hingegen auf die skulpturale und plastische Architektur des amerikanischen Architekten Paul Rudolph. Heinz Wilke, der auf der Suche nach neuen gestalterischen Ausdrucksformen die Funktionalität des Stahls mit der Expressivität der Betons verknüpfte, errang mit seiner Leistung internationale Anerkennung. Dabei wurde neben dem sorgfältig formulierten architektonischen Ausdruck auch die präzise Bauablaufplanung gewürdigt.

Fotografien von Helmut Trexler

Wilkes Arbeiten werden in der Ausstellung ausschließlich anhand der Fotografien des 2004 verstorbenen Architekturfotografen Helmut Trexler präsentiert. Dieser begleitete den Architekten bei seinen Projekten von der Anfertigung der Planungsmodelle über die Erstellung des Rohbaus bis zur Inbetriebnahme. Die überlieferten Fotografien sind einzigartige Bilddokumente, die das Gebaute in zeittypischer Bildsprache in Szene setzen. Das Ausstellungskonzept verdeutlicht die spätmoderne Architekturauffassung Heinz Wilkes und wagt eine kritische Auseinandersetzung mit den Baubeständen der „Bauboomjahre“ in Hinblick auf ihre ästhetische Wirkung, ihre städtebauliche Einordnung und ihre architekturgeschichtliche Bedeutung.

Termin(e): 16.11.2016 bis 07.12.2016
montags  dienstags  mittwochs  donnerstags  freitags 
von 15:00 bis 18:00 Uhr
Ort

Helmkehof

  • Helmkestraße 5A
  • 30165 Hannover

Ausstellungseröffnung am 15. November um 19:30 Uhr mit dem Elektro-Jazz-Trio KASIMIR EFFEKT

Führungen: Mo/Fr, 15 Uhr

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