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Ratgeber

Rechtzeitig planen

Wiedereinstieg

Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen ist ein kleines Kunststück. Die Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz gelingt leichter, wenn Sie schon vor Ihrem Ausstieg mit der Planung beginnen.

Symbolfoto zum Wiedereinstieg in den Beruf © Franz Fender

Bedenken Sie folgende Fragen:

  • Wie könnte sich Ihre familiäre und persönliche Situation nach der Geburt darstellen?
  • Für wie lange möchten Sie sich der Familienzeit widmen?
  • Wer steht Ihnen als Unterstützung zur Seite?
  • In welchem Umfang möchten oder müssen Sie nach der Familienzeit arbeiten?
  • Welche langfristigen Effekte hat eine familienbedingte berufliche Auszeit?
  • Welche Möglichkeiten der Kinderbetreuung bieten sich?

Sollten Sie nach der Elternzeit nicht wieder beim letzten Arbeitgeber arbeiten können, ist Ihnen die Agentur für Arbeit beim Wiedereinstieg behilflich. Die Beauftragte für Chancengleichheit bietet jeden Monat Informationsveranstaltungen zum Wiedereinstieg und Hilfen durch die Arbeitsagentur an. Ähnliches gilt bei Anspruch auf Arbeitslosengeld II.

Der berufliche Wiedereinstieg in das Berufsleben gelingt besser, wenn sich Paare möglichst früh über ihre beruflichen Vorstellungen und Arbeitsteilungen zwischen Beruf und Familie verständigen, d. h. in der Phase vor einer Schwangerschaft. Manche Eltern nehmen hier gerne professionelle Unterstützung in Anspruch, z. B. ein Coaching für Paare in einer Erziehungsberatungsstelle oder von privaten Beratungseinrichtungen.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat heute einen neuen gesellschaftlichen Stellenwert für junge Väter und Mütter. Sie erfahren zunehmend Unterstützung auch durch ihre ArbeitgeberInnen:

  • Suchen Sie schon vor dem Beginn des Mutterschutzes oder der Elternzeit mit Ihrem Vorgesetzten, Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin das Gespräch für die Zeit nach der Geburt.
  • Melden Sie sich regelmäßig bei Ihren Vorgesetzten oder Ihrem Arbeitgeber/Ihrer Arbeitgeberin.
  • Vereinbaren Sie ein Personalgespräch und signalisieren Sie Ihre Rückkehrwünsche und -termine, sobald Sie darüber Klarheit gewinnen.
  • Besprechen Sie, ob und gegebenenfalls ab wann Sie Interesse an Arbeitsangeboten hätten, zum Beispiel als Aushilfskraft oder an einem stufenweisen Einstieg
  • Verabreden Sie Kontakthaltemaßnahmen. Je intensiver Sie in die betrieblichen Informationswege eingebunden bleiben, desto leichter fallen Ihnen rechtzeitige Absprachen und die Rückkehr in den Arbeitsprozess.
  • Bitten Sie gegebenenfalls um Kontakthaltemöglichkeiten auf der kollegialen Ebene, wie die Teilnahme an Firmen- und Abteilungsfeierlichkeiten oder Betriebsausflügen.
  • Erklären Sie Ihre Bereitschaft an wichtigen Geschehen im Betrieb teilzuhaben.
  • Fragen Sie nach der Möglichkeit, ob ein externer Zugang zum Intranet zu eröffnen wäre oder Ihnen grundlegende Mitarbeiterinformationen per Mail zugesendet und Info-Briefe oder Rundschreiben nach Hause geschickt werden könnten.
  • Klären Sie, ob Ihr Betrieb gegebenenfalls an Ihrer Fort- und Weiterbildung während der Elternzeit interessiert ist und diese finanziell fördern würde.
Leitung Koordinierungsstelle Frau und Beruf

Region Hannover

C. Finner © Region Hannover
Agentur für Arbeit Hannover

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

JobCenter der Region

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt