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Väter im Betrieb

Berufstätiger Vater mit Kind © Matton Images

Männer möchten ihren Mann in der Berufswelt stehen und sich zunehmend mehr Zeit für ihre Familie nehmen. Personalverantwortliche bestätigen die langsam steigende Anzahl von Vätern, die Elternzeit und Partnermonate in Anspruch nehmen. Eine ausgeglichene und partnerschaftliche Verteilung von Erwerbstätigkeit und Familienaufgaben zwischen Männern und Frauen begründet sich für beide u. a. durch die Angleichung der Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen, die gemeinsame Entscheidung für Kinder, prekäre Arbeitsverhältnisse, bessere Chancen des beruflichen Wiedereinstiegs, das Angewiesensein auf zwei Erwerbseinkommen, die wirtschaftliche Absicherung im Trennungsfall und Alter. Eine familienbewusste Personalpolitik als strategischer Erfolgsfaktor berücksichtigt frühzeitig die Interessen von männlichen Mitarbeitern mit Familienaufgaben.

Versuchen Sie den konkreten Bedarf zu erfassen und machen Sie ihn sichtbar. Es erhöht die Chancen, dass Sie alltagstaugliche Angebote im Rahmen Ihrer familienbewussten Personalpolitik anbieten können.

Grundsätzlich sind familienbewusste Maßnahmen für beide Geschlechter geeignet, in der Praxis werden sie eher von Frauen genutzt. Es bietet sich an, Männer gezielt anzusprechen. Unterstreichen Sie den Nutzen, der für Sie als Unternehmen durch die Inanspruchnahme z. B. von Elternzeit entsteht. Welche der Angebote für Männer geeignet sind, hängt nicht zuletzt von der Ansprache und Ihrer Legitimierung in der Belegschaft und der Führungskräfte ab.

Je nach Größe Ihres Betriebes eignen sich folgende Maßnahmen:

  • Erhebungen durch gezielte Befragungen männlicher Mitarbeiter, themenspezifische workshops  und/oder unternehmensinterne Studien, wichtig: der Rückfluss der Ergebnisse
  • Information und Kommunikation über bestehende Angebote (eher männliche Sprachcodes berücksichtigen), Nutzung unterschiedlicher Informationswege: Mitarbeiterzeitungen, Intranet etc.
  • Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, z.B. „Väter in Elternzeit“
  • Vorbilder gewinnen und veröffentlichen
  • beruflich relevante Elternkompetenzen am Arbeitsplatz nutzen
  • bei Stellenausschreibungen Siegel audit berufundfamilie nutzen
  • Schulungen zum Thema Vereinbarkeit Beruf und Familie für Männer, Diversity-Training für Führungskräfte
  • Unterstützung von betriebsinternen Väternetzen
  • Männer an der Entwicklung familienbewusster Personalpolitik beteiligen
  • Familienbewusstsein als Bestandteil des Instrumentes des Mitarbeitergespräches
  • Betriebliche Ansprechpartner für Männer
  • Temporäre Freistellung von Geschäftsreisen und Montagetätigkeiten in der Zeit um die Geburt oder familiärer Krisen
  • Vollzeitnahe Teilzeit und Flexibilisierung von Zeit