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Niedersachsen und Region Hannover/Oldenburg steigen in die Bundesliga der Gründungs-Hotspots auf

Deutscher Startup Monitor 2016

Der vom Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) initiierte „Deutsche Startup Monitor“ (DSM) identifiziert in seiner am 18. Oktober 2016 erschienenen vierten Auflage die Region Hannover/Oldenburg erstmals als eine der bedeutendsten Gründungsregionen Deutschlands. Auch für ganz Niedersachsen verzeichnet das Gründerszene-Barometer starke Zuwächse bei der Anzahl der dort ansässigen Startups.

Die DSM-Daten zeigen: Berlin bleibt – wenig überraschend – mit 17 Prozent aller ausgewerteten Startups zwar weiterhin unangefochtene Startup-Hauptstadt, aber andere Regionen holen auf: So weist die Studie die Region Hannover/Oldenburg mit 6,9 Prozent der deutschen Startups zum ersten Mal als Gründungs-Hotspot aus – nunmehr in einer Liga mit den etablierten Gründungsregionen Rhein-Ruhr, Stuttgart/Karlsruhe, München und Hamburg. Deutlich auch der registrierte Zuwachs der Startup-Zahlen für ganz Niedersachsen: Das Bundesland beheimatet laut DSM 10,7 Prozent der deutschen Startups. In der Vorjahresstudie waren es noch 3,3 Prozent. Der BVDS beurteilt das hinzugekommene Startup-Hub Hannover/Oldenburg als exemplarisch für die wachsende Bedeutung weiterer Regionen innerhalb des deutschen Startup-Ökosystems.

„Die gestiegenen, für Hannover und ganz Niedersachsen positiven Zahlen im DSM 2016 beweisen, dass unser Engagement für ein vitales Startup-Ökosystem Hannover Früchte trägt. Wir freuen uns über dieses Ergebnis, welches das gründerfreundliche Klima nun auch verdientermaßen bundesweit sichtbar macht. Hannover darf sich mit Recht Startup-City nennen“, sagt Dr. Adolf M. Kopp, Geschäftsführer von hannoverimpuls, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Stadt und Region Hannover.

Tobias Wedler, Regionalleiter Niedersachsen des BVDS, ergänzt: „Der aktuelle Startup-Monitor bildet erfreulicherweise sowohl für Niedersachsen als auch Hannover/Oldenburg die Realität der hiesigen Gründerlandschaft adäquat ab. Es ist keineswegs ausschließlich so, dass innerhalb eines Jahres die hiesige Startup-Szene derart gewachsen wäre – sie ist bereits seit vielen Jahren derart lebendig. Vielmehr ist es den Partnern hannoverimpuls,

Gründerimpuls, t3n und dem Entrepreneurship Center gelungen, erfolgreich an einem Strang zu ziehen, um die in ganz Niedersachsen ansässigen Startups zur aktiven Teilnahme an der Studie zu motivieren. Dadurch sind diese in der Studie nun angemessen repräsentiert.“

Andreas Lenz, Geschäftsführer des Magazins t3n, kommentiert: „Für Startups und Startup-Hubs zählen nicht nur allein, dass sie gute Arbeit leisten – es muss auch entsprechend sichtbar werden. Der Startup-Monitor ist die wichtigste Referenz für den Zustand des Gründerstandorts Deutschland und das zentrale Stimmungsbarometer der Startup-Szene. Wir freuen uns, dass der Stellenwert von Hannover und Niedersachsen als Startup-Standorte im DSM 2016 entsprechend unterstrichen wird und unsere Medienpartnerschaft dazu einen Beitrag leisten konnte.“

Der DSM erscheint im Auftrag des BVDS seit 2012 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen. Förderer und Herausgeber ist das Beratungsunternehmen KPMG. Die Studie verfolgt das Ziel, Transparenz in das deutsche Startup-Ökosystem zu bringen. Der DSM 2016 fußt auf Angaben von 1.224 Startups, 3.043 Gründerinnen und Gründern sowie 14.513 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Damit konnten die Initiatoren die Datenbasis der Studie erneut ausweiten.

Hier geht es zum Startup Monitor 2016