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Elektromobilität empfiehlt sich den Profis

hannoverimpuls initiiert Infotag / Vertreter von rund 120 Unternehmen und Institutionen testen E-Fahrzeuge

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch – und das vor allem im betrieblichen Bereich. Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb sind längst alltagstauglich – und bieten auch dank Elektromobilitätsgesetz inzwischen handfeste wirtschaftliche Vorteile. Das steigert ihre Attraktivität für den Einsatz in Fuhrparks von Unternehmen oder der Verwaltung. Alle Fragen rund um das Thema Elektromobilität im gewerblichen Kontext beantwortet der Infotag Gewerb|e|Mobilität am 11. Mai 2016 im Haus der Wirtschaftsförderung Hannover.

  • hannoverimpuls initiiert ersten umfassenden Infotag zu E-Mobilität in Unternehmen und Verwaltung, über 200 Entscheider aus rund 120 Betrieben und Institutionen sind dabei
  • Neue Förderprogramme von Bund und Land im Fokus
  • Region Hannover unter Top Sechs bei E-Fahrzeug-Bestand in Deutschland

Einen Überblick verschaffen über die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile der Elektromobilität in verschiedenen Anwendungen können sich Handwerks-, Dienstleistungs- und Industrieunternehmen sowie Verwaltungen beim heutigen Infotag Gewerb|e|Mobilität von hannoverimpuls. Zusammen mit der Klimaschutzagentur der Region Hannover, der Handwerkskammer Hannover, der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover bietet die gemeinsameWirtschaftsförderung von Stadt und Region erstmals in Hannover eine Möglichkeit, sich umfassend über Einsatzmodelle, Kosten, Fördermöglichkeiten, steuerliche Vorteile, Sharing-Konzepte und Ladeinfrastrukturalternativen zu informieren und

„Wenn wir mehr Elektromobile auf die Straße bringen wollen, müssen wir vor allem an die Fuhrparks der Unternehmen denken und ihnen dafür sowohl Anreize schaffen als auch bei der Umsetzung unterstützend tätig werden“, so Ulf-Birger Franz, der Wirtschaftsdezernent der Region.

„Für die Stadt Hannover sind Elektrofahrzeuge ein Hoffnungsträger“, sagt Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, „denn sie können uns helfen, Luftschadstoffe und Lärm zu mindern. Deshalb werden wir baldmöglich ein Konzept für die Ausweitung der Elektromobilität in Hannover erstellen. Die Stadtverwaltung selbst hat schon mehr als 30 Elektroautos im Einsatz, mit denen wir sehr zufrieden sind. Der heutige Infotag hat sicher auch viele weitere Menschen davon überzeugt.“

Dr. Adolf M. Kopp, Geschäftsführer von hannoverimpuls stellt die Bedeutung der E-Mobilität für eine wirtschaftlich starke und lebenswerte Stadt und Region heraus: „Die Wirtschaft in Hannover und der Region nimmt Elektromobilität als Teil einer zukunftsorientierten, klimafreundlichen und emissionsarmen Wertschöpfungskette wahr. Die Voraussetzungen für eine betriebliche Nutzung zeigt dieser Infotag.“

Die Rolle des Kfz-Handwerks für den verlässlichen Betrieb der E-Fahrzeuge betont Dietmar Rokahr, Geschäftsführer der Handwerkskammer Hannover: „Dank der Beteiligung am Schaufenster Elektromobilität ist das Handwerk in Hannover in Punkto Ausbildung für Elektromobilität sehr gut aufgestellt. Als eine der ersten Kammern verfügen wir über Ausbildungswerkstätten, um Fachkräfte und Auszubildende für Arbeiten an Elektrofahrzeugen zu schulen.“

Die Klimaschutzagentur der Region Hannover bietet mit dem E-Mobilitäts-Check schon jetzt kostenlose Unterstützung bei der Bewertung eigener Fuhrparks. Geschäftsführer Udo Sahling verweist auf die globale Herausforderung und die lokale Verantwortung: „Angesichts des zunehmenden Klimawandels muss die Einführung der Elektromobilität schneller vorankommen. Nur so lassen sich die CO2-Emissionen in unseren Städten zügig senken.“

Für die Unternehmen jedoch sind zählbare Vorteile letztlich entscheidend. Das Umweltbundesamt beurteilt Strom nicht nur als effizienteste, ökologischste, sondern häufig sogar auch wirtschaftlichste Antriebsenergie für Fahrzeuge. Neben positiven Auswirkungen auf die Umwelt haben E-Autos eine längere Lebensdauer und dank verschleißärmeren Antriebs geringere Wartungskosten. Nach einer McKinsey-Studie sind, basierend auf den Gesamtbetriebskosten, bei Kraftstoffpreisen über einem US-Dollar pro Liter und Akkupreisen unter 300 Dollar pro Kilowattstunde batterieelektrische Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Antriebsarten wirtschaftlich konkurrenzfähig. Hinzu kommen bis auf Weiteres Sonderabschreibungsmöglichkeiten und Steuervergünstigungen sowie die im April von der Bundesregierung beschlossene Umweltprämie in Hohe von 4.000 Euro beim Kauf batteriebetriebener E-Fahrzeuge.

Am 1. Januar 2016 sind in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 25.500 E-Autos angemeldet gewesen – 34,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Region Hannover liegt im bundesweiten Vergleich mit 393 E-Fahrzeugen auf Platz sechs (2015: 328 E-Fahrzeuge, Platz acht) hinter Berlin, München, Hamburg, Köln und Stuttgart. Der nationale Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sind. Bis 2030 werden sogar sechs Millionen angestrebt.


Projektleiter Branchenentwicklung und Internationalisierung hannoverimpuls GmbH
Gernot Hagemann © hannoverimpuls GmbH
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