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Ratgeber

Jahresprogramm 2016

Schwerpunktthema: Netzwerken von Frauen

Netzwerken, Stimmtraining und ein Workshop für Alleinerziehende: das Jahresprogrammheft der Koordinierungsstelle Frau und Beruf hält einige Überraschungen bereit.

14 neue, zielgruppenspezifische Angebote ergänzen das Programm zur beruflichen Orientierung und Weiterbildung. "In 2016 setzen wir einen Schwerpunkt auf das Netzwerken von Frauen – den Grundstein dazu haben wir bereits im November beim ersten Netzwerk-Treffen unter dem Motto ‚Welcome Back‘ für Berufswiedereinsteigerinnen gelegt", sagt Christiane Finner, die seit nunmehr einem Jahr die Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover leitet. Gemeinsam mit zwei Kooperationspartnerinnen hat Christiane Finner am Montag, 21. Dezember 2015, das neue Jahresprogrammheft der Koordinierungsstelle vorgestellt.

Programm herunterladen

Frauen vernetzen sich untereinander und tauschen Erfahrungen aus – aber auch das Netzwerken in Richtung Unternehmen und potenziellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hat Christiane Finner im Blick. "Erfolgreiches Netzwerken ist eine Kunst. Die Netzwerkarbeit hat uns zu vielen neuen Seminarangeboten inspiriert, die sich für die Frauen – beruflich und privat – auszahlen sollen. Professionelles Networking eröffnet Chancen zum beruflichen Ein- und Aufstieg", so Finner. Für das Jahr 2016 sind vier weitere "Welcome Back"-Netzwerktreffen geplant (nächster Termin: 26. Januar 2016). Das Netzwerken selbst ist außerdem Inhalt des Wochenendseminars "Erfolgreich Netzwerken" (Termin: 12. und 13. Februar 2016) und des Workshops "Social Media" (18. März 2016), das den Nutzen der sozialen Netzwerke für Jobsuche und die berufliche Entwicklung aufzeigt.

Fahrplan in die Arbeitswelt

Doch das ist nicht das einzig Spannende, das 2016 auf die Frauen in der Region Hannover wartet: Ein Single-Eltern-Workshop ist erstmals im Angebot der Koordinierungsstelle zu finden. Die Idee ist ebenfalls beim Netzwerken entstanden – mit der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende der Region Hannover. "Alleinerziehende haben eine starke Affinität zum Arbeitsmarkt und sind hoch motiviert. Sie wollen wirtschaftlich unabhängig sein, für ihre Kinder sorgen und eine Vorbildrolle einnehmen", sagt Livia Taudien, Leiterin der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende der Region Hannover. Fast 70 Prozent der rund 1,6 Millionen alleinerziehenden Mütter in Deutschland sind berufstätig, viele in Vollzeit. "Den Beruf und die Erziehungs- und Versorgungsaufgaben zu vereinbaren, ist insbesondere für Alleinerziehende aber eine große Herausforderung, die ein hohes Maß an Kraft, Mut und Organisationstalent erfordert", so Taudien. "Mit einem maßgeschneiderten Fahrplan und Transparenz auf die eigenen Ressourcen kann dieses Ziel erreicht werden", sagt Claudia Kreysel, Sozialwissenschaftlerin und Dozentin des Single-Eltern-Workshops. Claudia Kreysel war selbst alleinerziehend – und hat den Spagat zwischen Kindererziehung und Jobanspruch gemeistert. An fünf Workshoptagen (12. bis 14. Januar 2016 sowie 20. und 21 Januar 2016, jeweils von 9 bis 12.30 Uhr) vermittelt sie Instrumente und Praxistipps, Beruf und Familie zu vereinbaren. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erstellt den eigenen Fahrplan für den eigenen Weg in die Arbeitswelt.

Was ist sonst noch neu im Programm der Koordinierungsstelle?

"Wir bieten erstmalig auch ein Stimmtraining für Frauen an. Unter dem Motto ‚Be loud‘ wird dort am beruflichen Auftritt in Gruppensituationen, im Vorstellungsgespräch oder am Telefon gearbeitet“, sagt Christiane Finner. Ebenfalls neu im Programm ist "(Er)-folg wird weiblich – Frauen stärken": Der Workshop (Termin: 20. und 21. Februar 2016) in Kooperation mit dem LandFrauenverein spricht Frauen in beruflichen oder verbandlichen Führungspositionen an und soll helfen, sich in männlich dominierten Strukturen durchzusetzen. Netzwerkarbeit steckt auch hinter der Idee zur neuen Vortragsreihe "Manchmal ist es unromantisch, nicht über Geld zu reden". In fünf Vortragsveranstaltungen wird hier das Tabuthema Geld in ganz unterschiedlichen Facetten diskutiert. Dabei reicht das Themenspektrum von "Ich will ja nicht reich werden…" in Kooperation mit GründerInnenConsult, über "Die Ehe ist keine Versorgungseinrichtung" des FrauenFinanzServices und Altersrente mit der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover bis hin zum Impulsvortrag der Gleichstellungsbeauftragten der Sparkasse Hannover "Frauen sorgen gut für sich (vor)". Die Vortragsreihe beginnt am 25. Februar 2016.

Kontakt

Christiane Finner, Telefon 0511 / 616 235 41 oder per E-Mail an frauundberuf@region-hannover.de

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf

begleitet Frauen mit Familie auf den Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. Durch individuelle Beratung wird zielgerichtet an der Erwerbstätigkeit  gearbeitet. In Einzelgesprächen werden Frauen zu Fragen des Wiedereinstiegs in den Beruf, der Fortbildung während der Elternzeit oder zur beruflichen Neuorientierung beraten und informiert. Das Beratungsangebot der Koordinierungsstelle ist kostenlos und findet in vertraulichen Einzelgesprächen statt.

Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover: ein Projekt gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen, in der Trägerschaft der Region Hannover.

(Veröffentlicht: 21. Dezember 2015)

Leitung Koordinierungsstelle Frau und Beruf

Region Hannover

C. Finner © Region Hannover