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kre|H|tiv-Netzwerk in Shenzhen

UNESCO City of Music trifft UNESCO City of Design

Vor rund einem Jahr hat sich Oberbürgermeister Stefan Schostok für eine enge Zusammenarbeit der Landeshauptstadt und der 15-Millionen-Metropole Shenzhen ausgesprochen. Jetzt ist eine Delegation von Vertretern der hannoverschen Kreativwirtschaft vom 24. bis 27. Oktober 2016 vor Ort, um Potenziale zu identifizieren und konkrete Ansätze für Kooperationen und gemeinsame Projekte zu ermitteln.

Die chinesische Stadt Shenzhen ist eine echte Kreativhochburg und führt nicht umsonst den Titel UNESCO City of Design. Darüber hinaus ist die Stadt auch ein bedeutender Standort sowohl für nationale als auch internationale Hightech-Unternehmen. Dass hier Potenzial für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Kreativ-Szene der UNESCO City of Music Hannover schlummert, hat Oberbürgermeister Schostok schon vor einem Jahr erkannt und die aktuelle Delegationsreise mit dem kre|H|tiv-Netzwerk angestoßen.

Kai Schirmeyer, Projektleiter des kre|H|tiv Netzwerks e.V. ist einer der Teilnehmer der aktuellen Delegation in Shenzhen: „Hier gibt es eine blühende Kreativwirtschaft mit vielversprechenden Unternehmen. Es bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte, Einblicke und Kontakte. So öffnen wir Türen für internationale Kooperationen und Projekte.“

Die Vertreter der Delegation haben ein straffes Programm: Neben dem Besuch des Hauptquartiers des OCAT Museum (Ausstellung und Forschung zeitgenössischer chinesischer Kunst) treffen die Hannoveraner auf Unternehmungen, die an der Schnittstelle von Technologie und Kreativwirtschaft operieren. Z. B. die Fantawild Holding (Medienunternehmen, das im Eventbereich tätig ist) ist eine der größten Kultur- und Technologiefirmen des Landes in den Bereichen Design, Multimedia und kulturelle Endkundenprodukte. Auch das Startup EMAX (Virtual Reality) wird Einblicke in seine Tätigkeiten geben. Darüber hinaus gibt es einen Besuch im Gründungszentrum von Shenzhen für Kreativwirtschaft.

Bereits im August war eine Delegation aus Vertretern der UNESCO Creative City of Design in der HALLE96, dem Zentrum für Kreative in Hannover, zu Besuch. Vorgestellt wurde ein Nachwuchsdesigner Wettbewerb, der für alle dem Creative Cities Netzwerk angehörigen Städte geöffnet ist. „Shenzhen nimmt seit der Öffnung Chinas eine Vorreiterrolle für das restliche Land ein. Wirtschaftsentwicklungen in Shenzhen sind Blaupause für andere Standorte. Die chinesische Wirtschaft insgesamt befindet sich in einer neuen Phase, die zunehmend von Innovation und Kreativität gekennzeichnet ist“, sagt Peter Eisenschmidt, Projektleiter Internationalisierung von hannoverimpuls.

Projektleiter Kreativwirtschaft hannoverimpuls GmbH
Kai Schirmeyer © hannoverimpuls GmbH