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Leibniz-Jahr 2016 in Hannover

2016 jährt sich zum 300. Mal der Todestag von Leibniz. Das Jahr steht deshalb ganz im Zeichen des Universal­gelehrten.

Zahlen und Fakten

Mehr als 45.000 Studierende lernen derzeit an Hannovers Hochschulen.

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IPH und IPRI

3D-Drucker: Projektpartner gesucht

Für ein aktuelles Forschungsprojekt des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) wurden Partnerunternehmen gesucht, die 3D-Drucker anbieten oder sich vorstellen können, sie in der Produktion einzusetzen.

Nahaufnahme des Innenlebens eines 3D-Druckers. © Jeff Kubina / Creative Commons

3D-Drucker: Besonders für Auftragsfertiger lohnt sich ihr Einsatz

Ob aus Kunststoff oder Metall - mit 3D-Druckern lassen sich Produkte in jeder beliebigen Form fertigen. Die Hersteller müssen weder Werkzeuge konstruieren noch Maschinen programmieren, sondern lediglich eine 3D-Zeichnung am Computer erstellen und ausdrucken. So lassen sich nicht nur Prototypen schnell und einfach produzieren, sondern auch Sonderanfertigungen nach Kundenwunsch.

Mieten statt kaufen

Allerdings scheuen viele Mittelständler die Investition in ein Gerät, dessen Anschaffungskosten im fünf- bis siebenstelligen Euro-Bereich liegen – je nach Genauigkeit und Druckmaterial. Besonders teuer sind 3D-Drucker, die mithilfe von Lasern Metallgranulat verschmelzen können. Die Lösung könnten Betreibermodelle sein, bei denen kleine Unternehmen 3D-Drucker mieten statt sie zu kaufen. Für klassische Drucker und Kopierer gibt es solche Betreibermodelle längst. Nun sollen sie dazu beitragen, auch 3D-Drucker massentauglich zu machen.

Nutzer und Anbieter berücksichtigen

Welche Betreibermodelle am besten funktionieren und wie sich 3D-Drucker in die Produktionskette eingliedern lassen, erforscht das IPH gemeinsam mit dem Stuttgarter International Performance Research Institute (IPRI) im Projekt "Betreiber3D". Das Forschungsvorhaben ist im September gestartet und läuft bis Anfang 2017, gefördert wird es vom Bundeswirtschaftsministerium. Die Forscher wollen zunächst verschiedene Betreibermodelle analysieren und bewerten. Denkbar wäre beispielsweise eine monatliche Miete für das Gerät oder eine Gebühr für jedes gedruckte Teil. Weil ein Betreibermodell auf Dauer nur funktioniert, wenn es sich für beide Seiten lohnt, berücksichtigen die Forscher bei ihrer Analyse sowohl die Sicht der Nutzer als auch der Anbieter.

(Veröffentlicht: 19. Oktober 2015)