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Leibniz-Jahr 2016 in Hannover

2016 jährt sich zum 300. Mal der Todestag von Leibniz. Das Jahr steht deshalb ganz im Zeichen des Universal­gelehrten.

Zahlen und Fakten

Mehr als 45.000 Studierende lernen derzeit an Hannovers Hochschulen.

MHH kooperiert mit Magdeburg

Länderübergreifende Kooperation

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) kooperiert mit dem Forschungscampus STIMULATE (Solution Centre for Image Guided Local Therapies) in Magdeburg, der im Rahmen der Initiative "Forschungscampus: öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen" des  Bundesministeriums für Bildung und Forschung entstand.

Medizinische Grafik. © MHH

Tumorablation mit gleichzeitiger Darstellung der Temperatur im MRT. Tumoren können - statt oder ergänzend zur Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie - mit Hilfe von radiologisch-interventionellen Methoden zerstört werden.

Aus insgesamt 90 Bewerbungen konnte sich STIMULATE als einer von zehn geförderten Campi durchsetzen. Professor Dr. Christopher Baum, Präsident der MHH, begrüßt die Zusammenarbeit ausdrücklich: "Medizintechnik ist einer der drei Forschungsschwerpunkte der MHH. Die Kooperation mit STIMULATE und die Förderung von Bildgebung und bildgestützter lokaler Therapie stärken diesen Forschungsschwerpunkt nachhaltig." Auch am Forschungsstandort Magdeburg etabliert sich die Medizintechnik als universitärer Schwerpunkt und Motor für Innovation.

Mediziner und Ingenieure arbeiten Hand in Hand

Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten steht die Entwicklung von innovativen bildgeführten minimal-invasiven Methoden für gesellschaftlich höchst relevante Krankheitsbilder. "Da unsere Patienten immer älter werden, gewinnen minimal-invasive und somit schonende Verfahren zur Diagnostik und Behandlung an Bedeutung", erklärt Professor Dr. Frank Wacker, Direktor des MHH-Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Bei schwer kranken Patienten bieten sie häufig eine wichtige Therapieoption. "Der Bedarf an neuen medizintechnischen Lösungen in diesem Bereich der medizinischen Forschung ist groß und erfordert die enge Zusammenarbeit von Medizinern und Ingenieuren im Forschungscampus.

Länderübergreifende Zusammenarbeit

Diese Zusammenarbeit überschreitet in STIMULATE Landesgrenzen und bringt die Ingenieure der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Mediziner der MHH in einem Projekt zusammen. "Die medizinische Expertise im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der MHH und die technische Expertise im Forschungscampus ergänzen sich ideal", betont Professor Wacker, Mitglied des Direktoriums von STIMULATE. Professor Rose, Sprecher des Forschungscampus' ergänzt: "Die Mitgliedschaft der MHH im STIMULATE-Verein ist eine ideale Ergänzung und hilft uns, die in Magdeburg entwickelte innovative Technologie in die klinische Erprobung zu führen. Wir profitieren nicht nur von der Expertise der Radiologen sondern können möglicherweise auch die Infrastruktur der MHH, wie etwa das gerade eröffnete Clinical Research Center (CRC), einbinden."

(Veröffentlicht am 24. September 2014)