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Leibniz-Jahr 2016 in Hannover

2016 jährt sich zum 300. Mal der Todestag von Leibniz. Das Jahr steht deshalb ganz im Zeichen des Universal­gelehrten.

Zahlen und Fakten

Mehr als 45.000 Studierende lernen derzeit an Hannovers Hochschulen.

HMTMH

Neue Professuren zum Wintersemester 2016/17

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover beruft mit Alexander Schimpf einen der bedeutendsten Pianisten seiner Generation auf eine Professur für Klavier sowie Elisa Handt auf eine deutschlandweit einzigartige Professur für Elementare Musikpädagogik mit vokaler Schwerpunktsetzung.

Zum Oktober 2016 beruft die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) mit Alexander Schimpf einen der bedeutendsten Pianisten seiner Generation auf eine Professur für Klavier. Er wird in seiner Klasse junge Pianisten in allen Ausbildungsgängen betreuen. Elisa Handt erhält gleichzeitig eine deutschlandweit einzigartige Professur für Elementare Musikpädagogik mit vokaler Schwerpunktsetzung. Die HMTMH sieht neben der künstlerischen Spitzenförderung auch die pädagogisch-künstlerisch orientierte Breiten- und Begabtenförderung als eine wichtige Aufgabe im Tätigkeitsfeld von Elisa Handt an.

Professor Alexander Schimpf

Nach bedeutenden Wettbewerbserfolgen in Bonn (Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2008), Wien (1. Preis im Internationaler Beethoven-Wettbewerb 2009) und Cleveland/USA (1. Preis und Publikumspreis Cleveland International Piano Competition 2011 – als erster deutscher Pianist in der Geschichte dieses Wettbewerbes) konnte der Pianist Alexander Schimpf in den vergangenen Jahren eine regelmäßige erfolgreiche Konzerttätigkeit beiderseits des Atlantiks entfalten. Einladungen zu Klavierabenden und solistischen Auftritten mit Orchestern führten ihn u. a. in die Konzerthäuser Wien und Berlin, in die Zankel Hall/Carnegie Hall in New York, den Marinskij-Konzertsaal St. Petersburg, den Großen Saal der Alten Oper Frankfurt, den Großen Saal der Philharmonie am Gasteig in München, die Kölner Philharmonie und die Meistersingerhalle Nürnberg. Weiterhin erhielt er Einladungen nach Cleveland, Indianapolis, Boston, Chicago und Washington D.C. sowie in zahlreiche weitere Städte in den USA. Er hat außerdem in Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Polen, England, Rumänien, Spanien sowie mehrfach in Südamerika konzertiert.

Alexander Schimpf als Solist

Als Solist wurde Schimpf u. a. vom Wiener Kammerorchester, dem Marinskij-Orchester St. Petersburg, den Dresdner Philharmonikern und den Prague Philharmonia Orchestra eingeladen – neben zahlreichen weiteren Symphonieorchestern in Deutschland und den USA. Als Kammermusiker arbeitete er u. a. mit dem Geiger Christian Tetzlaff, dem Bratscher Nils Mönkemeyer, dem Cellisten Julian Steckel, dem Bariton Thomas E. Bauer und dem Armida-Streichquartett.

Ausbildung

Alexander Schimpf wurde in seiner Ausbildung von so unterschiedlichen Pianistenpersönlichkeiten wie Wolfgang Manz, Bernd Glemser und zuletzt v. a. von der Französin Cécile Ousset geprägt. Neben seiner Auseinandersetzung mit dem klassischen Repertoire setzt er sich regelmäßig für die Musik der Moderne
und Gegenwart ein und spielte in den vergangenen Jahren zahlreiche Uraufführungen ihm gewidmeter Solound Kammermusikwerke.

Aufnahmen

Seine erste Solo-CD wurde 2009 im Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur und GENUIN produziert; im Januar 2013 erschien seine zweite CD mit Werken von Ravel, Skrjabin und Schubert bei seinem künftigen Exklusiv-Label OEHMS Classics. Eine weitere Solo-CD bei OEHMS Classics mit Musik von Brahms, Debussy und Beethoven folgte Anfang 2015. Rundfunkmitschnitte seiner Konzerte entstanden u. a. für den BR, SWR, HR, NDR, für Radio France und zahlreiche Radiostationen in den USA.

Konzert am 12. November in der Marktkirche

Alexander Schimpf wird am 12. November um 20 Uhr im Rahmen des Abschlusskonzerts des Reger-Zyklus 2016 mit dem Bachchor Hannover und den Bremer Philharmonikern unter der Leitung von Jörg Staube in der Marktkirche Hannover zu hören sein.

Professorin Elisa Handt

Elisa Handt studierte Elementare Musikpädagogik und Gesangspädagogik an der Hochschule für Künste Bremen sowie Elementare Musik- und Bewegungspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg am Orff-Institut. Zudem ist sie ausgebildeter Stegreif-Coach und als Sängerin, Chorleiterin und Stimmbildnerin tätig. Sie war künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Künste Bremen sowie Lehrbeauftragte für Bodypercussion/Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Freiberuflich arbeitet sie als Dozentin im Fort- und Weiterbildungsbereich zu Themen wie Singen mit Kindern oder vokale Gruppenimprovisation.

Bachelor-Studiengang Künstlerisch-pädagogische Ausbildung (KPA)

Durch den Bachelor-Studiengang Künstlerisch-pädagogische Ausbildung (KPA) an der HMTMH werden in den Studienrichtungen Instrumentalpädagogik, Rhythmik und Elementare Musikpädagogik (EMP) Studierende für eine Berufstätigkeit im pädagogisch-künstlerischen Feld ausgebildet. Die HMTMH verfolgt das Ziel, Studierende auf die sich infolge des gesellschaftlichkulturellen Wandels verändernden beruflichen Herausforderungen fundiert auszubilden. Eine besondere Rolle soll für die neue EMP-Professur die musikalische Förderung von Kindern im Vor- und Grundschulalter spielen, die vor allem durch das Singen bzw. den musikalischen Umgang mit der Stimme eine Grundlage für eine lebenslange, lustvolle Beschäftigung mit Musik erhalten sollen.

Chorstadt Hannover

Die vokale Schwerpunktsetzung passt nicht nur zum aktuell zu beobachtenden Aufschwung des Singens in Deutschland generell, sondern auch in hervorragender Weise zur renommierten Chorstadt Hannover und zum Profil der Hochschule, die im vokalen Bereich sehr gut aufgestellt ist. Studierende der EMP profitieren an der HMTMH von dem starken Bereich Gesang / Gesangspädagogik und finden ein optimales, anschlussfähiges Umfeld vor. Nach Abschluss des Bachelorstudiums können sie ggf. in den Master Kinder- und Jugendchorleitung oder den Master Künstlerisch-pädagogische Ausbildung, Studienrichtung Chor- und Ensembleleitung, wechseln.

(Veröffentlicht: 4. Oktober 2016)