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Leibniz-Jahr 2016 in Hannover

2016 jährt sich zum 300. Mal der Todestag von Leibniz. Das Jahr steht deshalb ganz im Zeichen des Universal­gelehrten.

Zahlen und Fakten

Mehr als 45.000 Studierende lernen derzeit an Hannovers Hochschulen.

Leibniz Universität

Neuer Supercomputer

Zuwachs an Rechenleistung: 2013 geht an der Leibniz Universität der neue Supercomputer HLRN-III in Betrieb.

Illustration © HLRN-Verbund

So soll der neue Superrechner aussehen.

Der neue Rechner übertrifft die Leistung des Vorgängersystems HLRN-II um etwa das Zehnfache – bei gleicher Stromaufnahme. Die mittlerweile dritte Generation des HLRN-Computers hat im Endausbau eine Spitzenrechenleistung von rund 2,6 PetaFlops. Der Rechner wird in den nächsten Monaten gebaut und voraussichtlich im Dezember 2013 betriebsbereit sein.

Rechner kostet 30 Millionen Euro

Auftraggeber ist der Norddeutsche Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN-Verbund), den die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein 2001 gegründet haben. Der HLRN-Verbund betreibt gemeinsam ein Supercomputersystem an den Standorten Berlin und Hannover. Nach dem kürzlich erfolgten Beitritt Brandenburgs bündeln nun sieben von 16 Bundesländern ihre Kräfte im Hoch- und Höchstleistungsrechnen. Der Bund und die HLRN-Länder investieren insgesamt 30 Millionen Euro in den Kauf des neuen Rechners.

Standorte in Berlin und Hannover

Eine Besonderheit des HLRN-III ist, dass er an zwei Standorten betrieben wird – und zwar an der Leibniz Universität von den IT Services (RRZN) und in Berlin am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik. Beide Teile des Supercomputers sind durch eine schnelle Datenleitung über 300 Kilometer miteinander verbunden und können im Wesentlichen wie ein System genutzt werden.

Nutzung von Supercomputern

Die Nutzung von Supercomputern ist in vielen Disziplinen für exzellente Forschungsleistungen mittlerweile unabdingbar. Hauptanwendungsgebiete des HLRN sind Umweltforschung und Klimawissenschaften. Aber auch für Ingenieuranwendungen – beispielsweise zur Verbesserung des Designs bei Verkehrsflugzeugen oder zur Entwicklung von Triebwerken, die weniger Lärm und Abgase erzeugen – werden Superrechner benötigt.

Ansicht eines alten Gebäudes © Leibniz Universität Hannover (Quelle)