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Leibniz-Jahr 2016 in Hannover

2016 jährt sich zum 300. Mal der Todestag von Leibniz. Das Jahr steht deshalb ganz im Zeichen des Universal­gelehrten.

Zahlen und Fakten

Mehr als 45.000 Studierende lernen derzeit an Hannovers Hochschulen.

Leibniz Universität Hannover

Zwei Millionen Euro für Chemiker

Erfolg für Wissenschaftler der Leibniz-Uni: Professor Detlef W. Bahnemann vom Institut für Technische Chemie erhält einen sogenannten Mega-Grant der russischen Regierung – ihm stehen damit zwei Millionen Euro für den Aufbau eines neuen Instituts in St. Petersburg zur Verfügung. Die Mitarbeiter der neuen Einrichtung werden laut Leibniz-Uni zum Thema Sonnenenergie forschen.

Porträt eines Mannes © LUH (Quelle)

Detlef W. Bahnemann

Bahnemann werde die Leitung des neuen Instituts an der Staatlichen Universität St. Petersburg übernehmen – parallel zu seiner Tätigkeit in Deutschland. Die Verträge mit der Hochschule sind laut Leibniz-Uni bereits unterschrieben. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt; nach positiver Beurteilung kann es auf fünf Jahre verlängert werden.

Internationale Zusammenarbeit

"Ich freue mich sehr, dass ich durch diesen Mega-Grant die Gelegenheit erhalte, ein Institut aufzubauen, dessen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten einen wesentlichen Beitrag zur direkten Umwandlung und Speicherung von Sonnenenergie liefern sollen", sagt Bahnemann. "In diesem Institut werden russische Forscher mit Experten aus aller Welt sowie junge Nachwuchskräfte mit erfahrenen Kollegen an diesem Themenkomplex zusammenarbeiten."

500 Bewerbungen für Mega-Grants

Russland hat die sogenannten Mega-Grants laut Leibniz-Uni 2013 zum vierten Mal ausgeschrieben – es habe 500 Bewerbungen gegeben; 42 Forscher, von denen sechs aus Deutschland kommen, erhalten nun die Unterstützung. Bei der Vergabe der Mega-Grants durch ein international besetztes Gremium spielen laut Leibniz-Uni nicht allein wissenschaftliche Leistungsindikatoren eine Rolle, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Programme und die Führungs- und Lehrqualität der Forscher.