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Commedia Futura wurde im März 1982 von Wolfgang Piontek und einer Gruppe von TänzerInnen, SchauspielerInnen und bildenden KünstlerInnen gegründet. 1986/87 zog die Truppe in die Eisfabrik ein und baute zunächst den Schwarzen Saal und später auch die Zentralhalle zu Theatersälen ganz eigener Prägung aus. Seither werden jährlich zwei neue Eigenproduktionen gezeigt, Gastspielreihen und Festivals veranstaltet.
Mit den seit Mitte der 1990er Jahre entstehenden Multimedia-Inszenierungen knüpft Commedia Futura an die Experimente und Traditionen des freien beziehungsweise Off-Theaters an und verbindet die so gewachsenen Arbeitsformen mit dem Einsatz elektronischer Medien. So verbinden sich die sinnlichspielerischen Elemente mit quasi filmischem Rhythmus.
Ausgeprägtes Bild- und Körpertheater war seit jeher die Domäne von Commedia Futura. Mit Arbeiten nach Filmthemen hat das Theater in der Südstadt Hannovers in den letzten Jahren Modelle für den Umgang mit Filmen auf der Bühne und die Integration von Videos in das Bühnengeschehen geschaffen.
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