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Ob geschieden oder von der Geburt des Kindes an alleinerziehend, ob unverheiratet und ohne Partnerschaft oder nach dem Tod des Lebenspartners: Das Alleinerziehen stellt besonders hohe Anforderungen an die Betroffenen. Und nicht selten stoßen diese dabei an Grenzen – besonders, wenn es sich um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht und einer damit einhergehenden finanziellen Sicherung.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat vor diesem Hintergrund das Projekt "Vereinbarkeit für Alleinerziehende" ins Leben gerufen, das die Chancen von Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt erhöhen will. Es soll dazu beitragen, die Kooperation der eher fallbezogen arbeitenden Arbeitsagenturen mit Unternehmen, Verbänden, Kammern, Bildungs- und Jugendhilfeträgern sowie Netzwerken weiterzuentwickeln. Im Frühjahr 2009 haben zwölf vom Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) geförderte Pilotstandorte ihre Arbeit aufgenommen. Die Region Hannover ist eine von zwölf bundesweiten Modellprojektpartnern – mit dem Produktionsnetzwerk Pro AIdA zur Integration von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt in Laatzen.
Mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer Fördersumme von 40.000 Euro soll Pro AIdA Impulse für eine verbesserte Integration von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt geben. Gefördert werden Alleinerziehende aus dem SGB-II-Bezug („Hartz IV“), die jünger als 30 Jahre sind und Kinder unter drei Jahren haben. Nach Ende der Projektphase ist der Aufbau eines Produktionsnetzwerks an vier Standorten in der Region Hannover geplant – beginnend in Laatzen. Weitere Kommunen innerhalb der Region Hannover, die derzeit ein Netzwerk für Alleinerziehende aufbauen, sind Lehrte/Sehnde, Garbsen und Seelze.
Ziel des Projektes ist es, mit einem breiten Netz an Angeboten Alleinerziehenden den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Es soll Alleinerziehenden eine berufliche Perspektive eröffnen, damit sie langfristig ihren Lebensunterhalt eigenständig sicherstellen zu können.
Das Projekt Pro AldA wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Region Hannover und die Stadt Laatzen.
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