Die öffentlichen Verwaltungen sollen leistungsfähiger und bürgernäher arbeiten. Gleichzeitig zwingt der europäische Wettbewerb zu einer stärkeren Geschlossenheit der Region.
Diese Entwicklungen waren Anlass für die Verwaltungsreform im ehemaligen Großraum Hannover. Am 1. November 2001 hat die neue Region Hannover ihre Arbeit aufgenommen.
1996 schlugen die damaligen Verwaltungsspitzen der Landeshauptstadt Hannover, des Landkreises Hannover und des Kommunalverbandes Großraum Hannover vor, eine Region Hannover zu gründen. Der Reformvorschlag hatte folgende Ziele:
- Eine bessere Zusammenarbeit zwischen Landeshauptstadt Hannover und den Städten und Gemeinden des damaligen Landkreises Hannover
- Eine bürgernähere Verwaltungsarbeit
- Eine leistungsfähigere, schlanke Verwaltung
- Eine zukunftsfähige Region Hannover, die sich im europäischen Wettbewerb behaupten kann
Die Lenkungsgruppe Region Hannover hat den Vorschlag weiterentwickelt und ausformuliert. Schließlich hat ihn die Niedersächsische Landesregierung aufgegriffen.
Sowohl der erste Entwurf der Landesregierung vom Herbst 1999 als auch die folgenden Entwürfe zu einem Regionsgesetz wurden intensiv diskutiert. Dabei fanden zahlreiche Änderungswünsche der kommunalen Akteure Eingang in das Gesetzeswerk.