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Ab Dezember 2011 erhalten Grundstückseigentümer in der Region Hannover Post von der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha). Der Zweckverband bittet in dem Schreiben um Auskünfte zu den Grundstücken, die an die Behälterabfuhr angeschlossen sind. Hierfür gibt es einen guten Grund: Eine möglichst weitgehende Angleichung der Abfallgebührenstruktur in der Region Hannover ab dem Jahr 2013.
„Zehn Jahre Region Hannover sind für uns Anlass, auch im Hinblick einer einheitlichen Gebührenstruktur in Sachen Abfallentsorgung zusammenzuwachsen“, so Kornelia Hülter, Verbandsgeschäftsführerin der Abfallwirtschaft Region Hannover. „Unser Ziel ist ein faires Gebührensystem für alle Bürgerinnen und Bürger, sowohl in der Stadt als auch im Umland der Region Hannover.“
In der Stadt Hannover werden Rest- und Bioabfälle in Behältern abgeholt, im Umland erfolgt die Abfuhr größtenteils in Säcken. Die Gebühren für diese beiden Abfuhrsysteme werden derzeit unterschiedlich berechnet. Hierbei setzen sich die Abfallgebühren der Sackabfuhr aus einer Grundgebühr je Wohnung und einer Leistungsgebühr für die Säcke zusammen. Die Gebühr für die Behälter bemisst sich anhand der Anzahl, der Leerungshäufigkeit und dem Volumen der Tonnen. Beide Gebührenstrukturen tragen die kostenfreien Serviceangebote wie Wertstoffhöfe und Sperrmüllsammlung. Die Regionsversammlung hat aha im vergangenen Jahr aufgefordert, diese Gebührenstrukturen anzugleichen.
Der Zweckverband versendet das Schreiben an alle Grundstückseigentümer, die an die Behälterabfuhr angeschlossen sind, um die Zahl der Wohnungen pro Grundstück zu ermitteln. Dem Schreiben ist ein Fragebogen beigefügt, in dem die Anzahl der sich auf dem Grundstück befindlichen Privatwohnungen, Gewerbebetriebe, freiberuflichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen angegeben werden soll. Die vorgesehene Datenerhebung betrifft rund 80.000 Grundstücke in der Stadt Hannover sowie die an die Behälterabfuhr angeschlossenen Grundstücke in den übrigen Städten und Gemeinden der Region.
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