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Mit dem geplanten und vom Rat der Stadt Hannover beschlossenen Maßnahmenprogramm kann ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes in Hannover geleistet werden. Es soll bis 2013 abgeschlossen sein.
Mit dem Neubau der Benno-Ohnesorg-Brücke konnte die erste Teilmaßnahme 2011 abgeschlossen werden.
Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Hannover sind weitere Schutzmaßnahmen an Leine und Ihme in Hannover erforderlich. Die wesentlichen Handlungsschwerpunkte liegen in der Calenberger Neustadt, in Linden und in Ricklingen.
Der Ihme im Bereich zwischen Leinert- und Legionsbrücke kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Aufgrund des zu engen Abflussquerschnittes in diesem Bereich staut sich das Wasser auf. Hier liegt das Nadelöhr für das abfließende Wasser. Durch die Aufstauung des Wassers besteht derzeit die Gefahr, dass im Falle eines hundertjährlichen Hochwassers die vorhandenen Schutzanlagen in Linden und Ricklingen nicht ausreichen und überflutet werden. Ziel ist es daher, den Wasserspiegel bei einem Extremhochwasser zu senken, indem das Nadelöhr beseitigt wird.
Die Vergrößerung des Abflussquerschnitts wird durch den Neubau der Benno-Ohnesorg-Brücke mit einer Verlängerung der Stützweite von derzeit 46 auf zirka 67 Meter und mit Abgrabungen im östlichen Uferbereich der Ihme auf etwa 900 Meter Länge erreicht. Hierdurch erhält das Wasser im Uferbereich ausreichend Platz, um den Wasserspiegel stromaufwärts abzusenken.
Zur Verbesserung der Situation in Ricklingen ist die Verlängerung der vorhandenen Schutzanlagen in Richtung Süden notwendig. Damit könnten Bereiche, die heute im Hochwasserfall von der Feuerwehr gesichert werden, durch bauliche Anlagen geschützt werden. Da der vorhandene Hochwasserschutz derzeit in Höhe des Papehofes endet, läuft das Wasser bei auflaufenden Hochwasserlagen von Süden nach Ricklingen hinein. Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes soll die vorhandene Wallanlage nach Süden bis zum Südschnellweg verlängert werden.
Die gesamten Schutzmaßnahmen sollen in einem engen Zeitrahmen abgewickelt werden und voraussichtlich 2013 fertig gestellt sein. Das derzeitige Investitionsvolumen für den Brückenneubau, die Vorlandabgrabungen und die Verlängerung der Schutzanlagen in Ricklingen wird mit etwa 30 Millionen Euro kalkuliert.
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V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover |
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