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Stationäre Pflegeeinrichtungen

Region Hannover

Pflegeheime

Pflegeheime sind Einrichtungen für stationäre Dauerpflege. Sie dienen der Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger alter Menschen. Heimbewohnerinnen und Heimbewohner in der stationären Dauerpflege wohnen entweder in einem Einzelzimmer oder teilen sich ein Zimmer mit einer zweiten Person, vereinzelt gibt es auch Dreibettzimmer. Eigenes Mobiliar oder persönliche Dinge (z.B. ein Sessel oder ein Regal, Fernseher, Bilder etc.) können nach Absprache mitgebracht werden.

Die Kosten eines Heimaufenthaltes sind von Einrichtung zu Einrichtung verschieden. Sie sind u. a. abhängig von der jeweiligen Pflegestufe. Die Höhe der Kosten, die an den Heimträger zu zahlen sind, ist vorab im Heimvertrag differenziert aufzuführen.

Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Grundpflege, die soziale Betreuung und die medizinische Behandlungspflege im Umfang der vorliegenden Pflegestufe bis zu einem monatlichen Höchstbetrag. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie die Investitionskosten müssen die Heimbewohner selbst tragen. Reichen die Leistungen der Pflegeversicherung und eigenes Einkommen und Vermögen zur Deckung der Heimkosten nicht aus, kann beim örtlichen Sozialhilfeträger ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden.

Grundsätzlich sollte jedoch vor jeder Heimübersiedlung die Überlegung stehen, ob nicht auch eine Versorgung im gewohnten Umfeld durchführbar ist. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten die ein selbstbestimmtes und sozial integriertes Leben in der eigenen Häuslichkeit gewährleisten können.

Neben der Versorgung durch ambulante Pflegedienste können auch ehrenamtliche Dienste, Nachbarschaftshilfen, Beratungsstellen wie beispielsweise Pflegestützpunkte und/oder auch andere professionelle Hilfen dazu beitragen den Umzug in ein Pflegeheim zu verzögern oder gar zu verhindern.

Wie erkenne ich eine gute Pflege?

Bevor Sie sich für die Übersiedlung in ein Pflegeheim entscheiden, sollten Sie verschiedene Heime besuchen, um sich vor Ort einen Eindruck von der Einrichtung zu verschaffen. Schauen Sie sich die Zimmer und andere Räumlichkeiten genau an. Führen Sie ein Beratungsge-spräch mit den Heimverantwortlichen und fragen sie z. B. nach Probewohnen, Heimbeirat und evtl. Wartezeiten. Folgende Beobachtungen können Ihnen weiterhelfen:

  • Die Kleidung der Heimbewohner ist sauber und der Jahreszeit angepasst. Außerhalb der Mahlzeiten haben die Bewohner keine „Lätzchen“ oder Servietten umhängen. Sie befinden sich auf Stühlen, in Rollstühlen oder in einer bequemen Haltung im Bett.
  • Sitzecken, Nischen im Flur und Aufenthaltsräumen sind so gestaltet, dass individuelle Möglichkeiten der Beschäftigung und Freizeitgestaltung gegeben sind. Alle Bewohner haben in erreichbarer Nähe et-was zu trinken. Essen und Trinken wird appetitlich angeboten. Obst wird geschält und zerteilt. Es stehen keine Teller mit Essensresten der letzten Mahl-zeit herum. Die Bewohner sind so platziert, dass sie Anregungen wahrnehmen können, dorthin wo etwas passiert (zum Fernseher, zum Fenster, Eingangsbereich, Hof oder Garten). Gespräche und Kontakte untereinander und zu den Pflegekräften finden statt. Pflegekräfte sind in Sichtweite, erkennen und erfüllen die Bedürfnisse oder Probleme der Bewohner. Bei schönem Wetter sind die Heimbewohner mit dem Pflegepersonal im Freien/Garten zu finden. Pflegekräfte sind als solche klar erkennbar und haben an der Kleidung gut lesbare Namensschilder.
  • Die Würde der alten Menschen wird respektiert. Sie werden von den Pflegenden mit ihrem Namen angesprochen, freundlich, gelassen und zugewandt, nicht hektisch oder gar abweisend.
  • Sauberkeit und Hygiene sind eingehalten. Rollstühle und Gehwagen sind sauber. Es gibt keine Essensreste auf Tischen oder Fußböden, keine unangenehmen Gerüche. Die Kleidung der Pflegekräfte ist sauber, sie tragen keinen Schmuck, haben kurze Fingernägel und lange Haare sind zurückgebunden. (Gefahrenquellen)
  • Es gibt aktuelle Tafeln mit Hinweisen zum Tag, Speiseplan, Veranstaltungs- und Beschäftigungsangeboten. Ferner gibt es einen Aushang der Dienst habenden Pflegekraft und zur verantwortlichen Pflegedienstleitung (mit Erreichbarkeit oder Sprechzeiten). Gibt es einen Heimbeirat? Wenn ja, Kontakt aufnehmen und befragen über das Heim (Atmosphäre, Verpflegung, Umgang mit dem Personal und Zuverlässigkeit der Pflegeversicherung usw. ).

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Stationäre Pflegeeinrichtungen in der Region Hannover  
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