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Ziele des HAIP-Programms
Das Hannoversche-Interventions-Programm gegen Männergewalt in der Familie (kurz HAIP) war 1997 - gemeinsam mit einem ähnlichen Projekt in Berlin - das erste Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt in Deutschland. Deswegen verfügt Hannover zu dem Thema über besonders viel Erfahrung. Die Federführung für das Programm liegt bei Dr. Brigitte Vollmer-Schubert, der Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt.
Die Ziele des Programms sind:
Es ist eine zentrale Arbeit des Referats für Frauen und Gleichstellung, zu dem Thema Gewalt in der Familie aufzuklären und zu sensibilisieren. Es gab in 25 Jahren zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen, Broschüren und Leitfäden, Flyer in 14 Sprachen, Fortbildungen für RichterInnen, Staats- und RechtsanwältInnen, Ärzte und Ärztinnen, MitarbeiterInnen des Jugendamtes und des KSD.
Die Arbeit hat zu einem Bewusstseinswandel bei Justiz- und Polizeibediensteten geführt. Gewalt gegen Frauen wird heute nicht mehr als Bagatelldelikt, sondern als schwerwiegende Straftat angesehen – und nicht mehr als privates Problem der Frauen, sondern als ein Thema von öffentlichem Interesse.
Die Arbeit von HAIP war Vorbild für das Handlungsprogramm des Landes und das seit 2003 durchgeführte Schulungsprogramm der niedersächsischen Polizei.
Das Konzept für HAIP wurde am "Runden Tisch - HAIP" entwickelt und wird dort weiter begleitet. Arbeitskreise werden nach Bedarf und entsprechend den aktuellen Schwerpunkten des Runden Tisches eingerichtet.
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V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover |
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