Der Runde Tisch „Emanzipation und Akzeptanz von Lesben und Schwulen in der Landeshauptstadt Hannover“wurde im Jahr 2001 vom Oberbürgermeister ins Leben gerufen.
Teilnehmende sind Vertreterinnen und Vertreter
- der Stadtverwaltung und des städtischen Personalrates,
- der im Rat vertretenen Parteien,
- der lesbischen und schwulen Gruppen in der Stadt und
- der Trans*personengruppen
Ziele des Runden Tisches sind, die Interessen der lesbischen Einwohnerinnen und schwulen Einwohner zu stärken Benachteiligungen abzubauen, der gesellschaftlichen Ausgrenzung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen entgegen zu wirken und deren Akzeptanz nachhaltig zu fördern.
Die vom Runden Tisch empfohlenen Maßnahmen der Stadtverwaltung zielen auf drei Bereiche:
Die Stadt als Lebensort:
Erarbeitung von Vorschlägen an die Stadtverwaltung, um die Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*personen (LSBT)in Hannover zu verbessern; Abbau von Benachteiligungen LSBT- Bürgerinnen und Bürger als Kundinnen und Kunden ihrer Ämter und Betriebe; Verbesserung der Kundenorientierung der Stadtverwaltung gegenüber LSBT.
Die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover:
Förderung eines selbstverständlichen Umgangs mit LSBT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; Schaffung eines durch Akzeptanz bestimmten Betriebsklimas, das allen LSBT ein offenes Auftreten am Arbeitsplatz ermöglicht.
Öffentlichkeitsarbeit/ Marketing:
Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Darstellung vielfältiger Lebensweisen in Hannover.
Ende 2010 beschlossen die Teilnehmenden des Runden Tisches, mit Beginn des Jahres 2011 Einladungen und Protokolle für alle Interessierten ins Internet zu stellen.