"Hilfe, ich habe Stress mit meinen Eltern" - Hilfe bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfestationen der Region Hannover, die immer ein offenes Ohr haben.
Die Jugendhilfe ist ein Team aus Sozialarbeitern und Sozialpädagogen. Die fünf Jugendhilfestationen der Region sind für 15 Städte und Gemeinden (außer Burgdorf, Lehrte, Langenhagen, Laatzen und Springe, die eigene Jugendhilfestationen haben) zuständig. Hier beraten die Mitarbeiter
- Kinder mit allen Problemen, die sie bewegen
- Jugendliche und Heranwachsende mit persönlichen Konflikten im Elternhaus, in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz
- Eltern oder Alleinerziehende in Fragen der Erziehung
- Lehrerinnen und Lehrer
- Erzieherinnen und Erzieher, Nachbarn, Freunde, Verwandte
Sie helfen weiter
- wenn in der Familie nur noch gestritten wird
- wenn Eltern sich trennen oder scheiden lassen und die Konflikte kein Ende nehmen
- wenn die Besuchsregelungen zwischen Kindern und den getrennt lebenden Eltern nicht klappen und zu Streit führen
- wenn Jugendliche bedrückende Probleme mit ihren Eltern, anderen Jugendlichen oder in der Schule haben
- wenn Kinder und Jugendliche in ihrem Verhalten auffallen, weil sie z. B. in ihrer Umgebung vernachlässigt, misshandelt oder sexuell missbraucht werden
- wenn Eltern ihre Kinder nicht mehr versorgen und betreuen können
- wenn Jugendliche und Heranwachsende mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind
Sie vermitteln
- Kontakte zu anderen Institutionen wie Job-Center, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Beratungsstellen, Kindergärten, Schulen
- Kontakten zu Fachdiensten der Region wie Pflegekinderwesen, Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaften, Jugendarbeit
Kinder und Jugendliche können sich auch alleine an die Jugendhilfe wenden.