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10 Jahre Stiftungsinitiative Hannover

Landeshauptstadt Hannover
Oberbürgermeister Stephan Weil spricht beim Stiftungstag 2011
Oberbürgermeister Stephan Weil spricht zum Jubiläum
Foto: Nico Herzog
Prof. Dr. Christian Pfeiffer im Gespräch
Prof. Dr. Christian Pfeiffer im Gespräch
Foto: Nico Herzog

Adresse:
Landeshauptstadt Hannover
Ansprechpartner/in: Theda Minthe / Dr. Silka Rodestock
Büro Oberbürgermeister
Stiftungsiniative Hannover
Trammplatz  2
30159  Hannover
Fax: 0511 / 168 - 4 40 25
Email


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Jubiläumsveranstaltung am 29.9.2011

Die Stiftungsinitiative Hannover feierte 2011 ihr zehnjähriges Bestehen. Anlass genug, die Gemeinwohlorientierung als Grundidee des Stiftens unter die Lupe zu nehmen. Welche Motive stecken hinter bürgerschaftlichem Engagement und dem Stiften? Welche Rolle können Stiftungen in der Bürgergesellschaft wahrnehmen? Wie üben Stiftungen gesellschaftliche Verantwortung aus und wie steht es um die demokratische Legitimation und Transparenz des Stiftungshandelns?

Nobilis.de berichtete über die Jubiläumsveranstaltung wie folgt:

Stiften hält jung

Seit zehn Jahren fördert die Stiftungsinitiative Hannover das Stiftungswesen in der Region Hannover.

"Ihren 10. Geburtstag feierte die Initiative natürlich im Bürgersaal des Rathauses, und seit ihrer Gründung ist sie 'Chefsache'. Deshalb gratulierte OB Stephan Weil auch persönlich mit einem ausführlichen Grußwort.

In ihrer Art sei die Stiftungsinitiative Hannober einmalig in Deutschland und ein verlässliches, offenes Netzwerk der Stiftungen in der Region Hannover. 'Mit ihren Aktivitäten hat sie das gesellschaftliche Leben bereichert', so Weil, jedoch: 'Die öffentlichen Hände dürfen sich nicht auf Kosten der Stiftungen zurückziehen.' Dr. Wilhelm Krull, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Stiftungen und Generalsekretär der VW-Stiftung, mahnte an: 'Je mehr Stiftungen es gibt – und es sind auch dubiose darunter -, umso wichtiger sind Transparenz und Öffentlichkeit!'

Um die Beweggründe von Stiftern, um sie als 'Elite mit gesellschaftlichem Führungsanspruch', um den Aspekt der Wohltätigkeit, aber auch um Prestige und Status ging es im Festvortrag von Prof. Dr. Frank Adloff, Soziologe aus Erlangen. Das waren auch wesentliche Themen der anschließenden Podiumsdiskussion. An ihr nahmen neben dem OB und Prof. Adloff auch Prof. Dr. Christian Pfeiffer (Kriminologisches Forschungsinstitut), Dr. Ursula Weidenfeld, Journalistin und Gründerin der 'Deutschen Stiftung Kindergeld' und als Moderatorin Liane von Billerbeck (Deutschlandradio Kultur) teil.

Unter der Überschrift 'Gutbürger oder Wutbürger? Motive und Formen bürgerschaftlichen Engagements' versuchte man die Ursachen des Stiftungsbooms zu ergründen. 400 Stiftungen gibt es allein in der Region Hannover, die Hälfte in den vergangenen zehn Jahren gegründet. Deutschlandweit werden täglich drei neue Stiftungen aus der Taufe gehoben, insgesamt gibt es hierzulande mehr als 18.000 Stiftungen. Frank Adloff sah es pragmatisch: 'Bei Stiftern sind viele Motive vorhanden. Wichtig ist doch, was dabei rauskommt!' Theda Minthe, 'Mutter' der hannoverschen Stiftungsinitiative, motivierte die zahlreichen Gäste: 'Stiften hält jung! Es gibt Stifter, die so alt geworden sind, gerade weil sie stiften.' "


V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover


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