Die Altstadt Celles liegt als eine vom Landesfürsten planmäßig gebaute Stadt als Insel zwischen Aller und Fuhse in einem Rechteck mit rechtwinkligen Straßen und wird vom Schloss beherrscht.
Seit 1301 hatte Celle Stadtrechte, seit 1378, als die Residenz der braunschweig-lüneburgischen Herzöge vom Kalkberg in Lüneburg hierher verlegt wurde, ist sie Residenz. Die ursprünglich sehr einfache Anlage, wahrscheinlich nur ein Wachturm, wurde zum Fürstenschloss ausgebaut. Ernst der Bekenner ließ das Schloss ab 1530 im Renaissancestil umbauen.
Im 18. Jahrhundert, unter dem letzten Celler Herzog Georg Wilhelm, der als sehr kunstsinnig galt, bekam das Schloß seine heutige Gestalt. Die Fassaden wurden nach venezianischem Muster umgestaltet, Prunkräume eingerichtet und das heute vielbesuchte Schlosstheater gebaut. Heute ist das Schloss mit seinem Burggraben und Park ein beliebtes Ausflugsziel.