Niedersachsen hat eine vielseitige Landschaft. Höhenzüge wechseln sich ab mit fruchtbaren Tälern.
Berge kann man sie vielleicht noch nicht nennen, die 300-500 m hohen Erhebungen im niedersächsischen Berg- und Hügelland. Aber das ist einer Frage der Perspektive.
Das Land ist vielgestaltig und abwechslungsreich. Hochflächen, Höhenzüge und Bergkuppen wechseln ab mit fruchtbaren Flußtälern, die schon lange besiedelt sind und durch die schon in frühgeschichtlicher Zeit wichtige Nord-Süd-Verkehrswege führten. Das Wesertal war der Weg, in dem im Mittelalter die Missionare kamen, per Boot natürlich, das wesentlich breitere Leinetal ist das, durch das heute die ICEs sausen.
Die Wälder in den Hügeln und Bergen sind zumeist Laubmisch- und Nadelwälder. Der Holzreichtum des Landes wurde schon lange von den Menschen genutzt: Holzwirtschaft, Glas- und Papierindustrie herrschten vor. Die vorhandenen Gesteine fanden auch Beachtung: Kalk, Zement und Kaliindustrie ist hier weitverbreitet. Die Städte in den Tälern sind klein, aber sehr lebendig: kulturelle und wirtschaftliche Zentren mit großer Geschichte und malerischen Altstädten wie Hildesheim, Göttingen oder Osnabrück können Hannover und Braunschweig keine Konkurrenz machen, haben aber eine hohe Lebensqualität.
Außerhalb der Städte gibt es viele schöne Erholungsorte. Vor allem das Weserbergland, der Solling und das Oberwesergebiet bieten zahlreiche Luftkurorte, Sommerfrischen, Thermal- und Solebäder, wo man etwas für die Gesundheit tun kann, wenn man nicht gerade große Wanderungen durch die ausgedehnten Wälder unternimmt.