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Harz

Harz
Im Süden von Niedersachsen gibt es auch richtige Berge. Der niedersächsische Teil des Harzes, auch Oberharz genannt, hat zwar nicht den höchsten Berg des Harzes vorzuweisen, aber hoch genug zum Skifahren sind die hiesigen Berge allemal. Das schönste deutsche Mittelgebirge ist voller sagenumwobener Orte mit tiefen Schluchten und bizarren Felslandschaften. Es ist durchweg bewaldet. Bis zu einer Höhe von 500 m wachsen vor allem Buchen, darüber fast ausschließlich Fichten. Auf den Hochflächen findet man interessante baumfreie Hochmoore.

Der niedersächsische Teil des Harzes mit dem 971 m hohen Wurmberg ist touristisch gut erschlossen und bietet zahlreichen Attraktionen vom Bergbau-Museum bis zur Sprungschanze. Saison ist zweimal im Harz: im Winter kann man in schneesicheren Regionen jede Art von Wintersport betreiben, im Sommer im gesunden Waldklima lange erlebnisreiche Wanderungen unternehmen.

Ein Jahrtausend lang besaß der Harz eine hohe wirtschaftliche Bedeutung durch den Bergbau, heute leben sehr viele Menschen dort vom Tourismus. Mit frischem Wasser aus dem Harz werden weite Teile Niedersachsens versorgt. An den Harzflüssen Oker, Innerste, Söse, Grane, Ecker und Oder wurden große Talsperren gebaut. Seit der deutschen Vereinigung ist der Harz, der vorher mittendurch geteilt war, noch beliebter geworden.

Auf dem Brocken, dem höchsten Berg des Harzes (1142 m) treffen sich täglich zahlreiche Ausflügler aus Ost und West, die hier eine Gemeinsamkeit entdecken: Jahrzehntelang konnten sie von beiden Seiten diesen symbolträchtigen Berg nur aus der Ferne betrachten, nun dürfen sie endlich hinauf.



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