Das hannoversche Opernhaus wurde 1845-52 nach einem Entwurf von Georg Friedrich Laves erbaut. Es diente zunächst als Königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Es ist ein übergiebelter spätklassizistischer Bau mit zwei großen Seitenflügeln und einem großen Vorbau, auf dem sich, in Stein gehauen, berühmte Dichter und Komponisten tummeln.
Der Vorbau war früher offen. Hier fuhren die herrschaftlichen Kutschen ein, damit die feingemachten Opernbesucher trockenen Fußes ins Haus gelangten. Diese Funktion hat inzwischen die Opernplatz-Tiefgarage übernommen, von der es einen direkten Weg ins Gebäude gibt. Das Opernhaus brannte 1943 aus, wurde 1948 wiederaufgebaut und bekam 1985 eine völlig neue Akustik. Zuletzt wurde 1996-1998 die Bühnentechnik erneuert.