Entsprechend den Wettbewerbszielen werden drei Kriterien zur Beurteilung der Firmengärten herangezogen, die von den Preisrichtern je nach Qualität mit 1 bis 6 Punkten belegt werden können.
Gestaltung und Nutzung:
Das gesamte Firmengelände, Gebäude und Außenanlagen, ist die Visitenkarte des Unternehmens. Dies Erscheinungsbild vermittelt Firmenangehörigen, Besuchern und Kunden einen Eindruck vom Unternehmen und spiegelt die Unternehmensphilosophie wider. Dies wird in den verwendeten Materialien, Pflanzenarten, Elementen, der Anordnungen und Dimensionen erkennbar. Außenanlagen binden das Unternehmen in die Umgebung ein, vernetzen einzelne Unternehmensteile miteinander und haben oft vielfältige Nutzungsansprüche, denen die Gestaltung gerecht werden muss.
Soziale Wirkungen auf die Beschäftigten
Grüne, gestaltete Bereiche der Unternehmen begünstigen das Betriebsklima auch im psychischen Sinn. Die Flächen ermöglichen die Begegnungen von Mitarbeitern und fördern Austausch und Kommunikation unter den Beschäftigten. Naturwahrnehmung und –beobachtung kann Erholung, Entspannung und Abbau von Stress fördern und gleichzeitig Anregung und neue Motivation geben.
Ökologische Wirkung
Grün- und Freiraumelemente von Firmengeländen leisten einen ökologischen Betrag als Ausgleich für den Flächenverbrauch und dienen als Lebensräume, Futterquellen und Nistgelegenheiten der Tierwelt. Darüber hinaus verbessern sie das Kleinklima indem sie Schatten spenden, Wind bremsen und Kühlung durch Verdunstung erzeugen. Auch Immissionen von Schall und Staub werden vermindert. Die Begrünung von Dächern, Fassaden und ein Regenwassermanagement mit Versickerung auf dem Firmengelände verstärken die ökologischen Wirkungen.