Die Landeshauptstadt Hannover nutzt eine Vielzahl verschiedener Instrumente, um den kommunalen Klimaschutz zu fördern. So bietet sie privaten Investoren ihre Dächer öffentlicher Gebäude wie z. B. von Schulen, Fahrzeughallen oder Kindertagesstätten zur Photovoltaik (PV)-Nutzung an.
Eine Vielzahl von Photovoltaik-Anlagen wird auf städtischen Dächern betrieben. Neben stadteigenen Anlagen und jenen von Schulfördervereinen bietet die Landeshauptstadt Hannover privaten Investoren stadteigene Dächer zur Photovoltaik-Nutzung an. Bisher wurden 17 Schuldächer zur Nutzung überlassen. Auch auf dem Erweiterungsbau der Stadtbibliothek konnte eine Solarstromanlage errichtet werden. Die zurzeit größte Schulanlage in Hannover befindet sich auf dem SZ Bothfeld mit 105 kWp. Die Finanzierung der Anlagen erfolgte in der Regel über Bürger-Beteiligungsfonds. Interessierte Investoren erhalten von der Stadt Informationen über die städtischen Gebäude, die potentiell für eine Solarnutzung geeignet sind. Über einen so genannten Nutzungsvertrag wird eine Photovoltaik-Nutzung geregelt. Die städtischen Dächer sind zudem in folgenden Solardachbörsen eingestellt: