Das bodennahe Ozon entsteht insbesondere an trockenen und sonnigen Sommertagen durch photochemische Prozesse unter Beteiligung von Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen (z. B. Benzol). Diese Schadstoffe stammen hauptsächlich aus den Kraftfahrzeugabgasen. Das Ozon wirkt sich negativ auf die Gesundheit des Menschen aus und kann zu Kopfschmerzen, Augenreizungen, Reizungen der Atemwege und Beeinträchtigung der Lungenfunktion sowie erhöhter Infektionsanfälligkeit führen.
Die neue EU-Tochterrichtlinie Ozon enthält einen Schwellenwert von 180 µg/m³ für die Information der Bevölkerung über mögliche begrenzte und vorübergehende gesundheitliche Auswirkungen und eine Schwellenwert von 240 µg/m³ für die Auslösung des Alarmsystems zum Schutz der menschlichen Gesundheit.
Die Ozonvorhersage für alle Regionen Deutschlands finden sie hier.