Die Schicksale ehemaliger Heimkinder beschäftigt derzeit die Kinder- und Jugendpolitik auf unterschiedlichen Ebenen. So hat sich zum Beispiel beim Bund ein runder Tisch gebildet, der neben der Aufarbeitung auch die Frage der Entschädigung bearbeitet. Auf Seiten des Landes gibt es vom niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familien und Gesundheit ebenfalls Initiativen.
Auch der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat das Thema aufgegriffen und möchte einen Beitrag zu diesem oftmals dunklen Kapitel der „öffentlichen Erziehung“ und dem damit verbundenen Schicksal der „Zöglinge“ beitragen.
Heime und Jugendamt (heute Kommunaler Sozialdienst) wurden aufgefordert, die Betroffenen im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Aufarbeitung ihrer Biographie zu unterstützen. Die Landeshauptstadt Hannover hatte als ersten Schritt eine telefonische Hotline für ehemalige Heimkinder eingerichtet, die bis zum 30.09.2010 geschaltet war. Auch das Land Niedersachsen und die Träger von Kinderheimen, die nicht zur Stadt Hannover gehörten, bieten Hilfe und Beratung. Nähere Informationen zu den einzelnen Angeboten sind unter dem jeweiligen Link auf dieser Seite zusammengetragen.