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Nachdem im Jahr 2007 ein Orkan fast die gesamte Freilichtbühne zerstört hatte, sind die Anlagen noch schöner wieder aufgebaut worden. Kasse, Kulisse, Umkleidegebäude und Sanitärtrakt gruppieren sich auf der Sohle des einstigen Sandsteinbruches. Man sitzt im Freien und kann sehen, wie gekonnt die Stücke über die Bühne gehen. Nicht sehen lässt sich dagegen der Löwengang, durch den die Akteure die Bühne betreten können.
Die Deister Freilichtbühne war einmal ein Steinbruch. Seit dem 12. Jahrhundert wurde der gelbe Sandstein dort am Nordfuß des Deisters herausgeholt, verwendet zum Beispiel zum Bau des Kölner Doms, des Leineschlosses (heute: Niedersächsischer Landtag), der Waterloosäule in Hannover oder auch des Schlosses Landestrost in Neustadt. Seit 1894 befand sich dort ein Festplatz, die Freilichtbühne wurde 1931 eröffnet. Die Hügel aber aus dem unbrauchbaren Gestein des Steinbruchs heißen Schütten. Sie bilden die „Barsinghäuser Schweiz“ nebenan und sind ein liebliches Terrain zum Wandern.
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