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Beeindruckend jedoch ist die zentrale Wegeachse, eine ein Kilometer lange Eichenallee. Ein schmiedeeisernes Tor ist darin vorne zu sehen. Und das animierte die Künstler. Das Projekt „7 Tore“ war geboren. Sieben große Holzrahmen wurden in immer demselben Abstand in die Allee gestellt. Das hieß dann „7 mal 100 Meter“. Jeden Abschnitt versah ein anderer Künstler mit seiner Landschaftskunst. Nun werden die Tore immer wieder neu in den Park gestellt. Ralf Harms hat vor ein paar Jahren zusammen mit Bewohnern des Gutes einen Verein gegründet, der ausdrücklich die Kunst auf dem Gut fördert. Es können auch Künstler dort wohnen, arbeiten, ihre Firmen gründen. Viele Gebäude werden heute nicht mehr für die Landwirtschaft gebraucht. Das Kulturgut lebt.
Harms bestellt aber weiter seine 120 Hektar mit Rüben, Raps, Weizen und Mais; doch die Kultur rund ums Haus lässt ihm keine Ruhe. „Heimat“ hieß das erste Projekt 2004, bei dem es um die kritische Würdigung dieses Begriffs ging.
Seitdem ist viel von Landschaftskunst, von Videoinstallationen zu sehen und von besonderen Veranstaltungen der Gartenregion sowie Konzerten. Los ist eigentlich fast immer etwas im Sommer.
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