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Garten der Generationen (28)

Region Hannover
Er ist für alle da

Die Fläche zwischen dem Fuchsbach und dem Pflegewohnstift Pattensen lag einfach brach. Heute verströmen Kräuter aus den Hochbeeten ihren Duft. Bewohner des Wohnstifts sitzen fröhlich im Schatten von Hainbuchen, Eschen und Ahornbäumen. Manche sind auch an den Bewegungsgeräten aktiv, andere spüren sich mit den Fußsohlen über die zehn verschiedenen Materialien im Barfußpfad. Der Garten der Generationen ist nicht nur etwas für ältere Semester, der 6600 Quadratmeter große Park am Fuchsbach ist ein Anziehungspunkt auch für Jüngere.

In der Nähe liegt das Mehrgenerationenhaus, das erste, welches in Niedersachsen eröffnet wurde. Von dem Treffpunkt für Kindergarten, Hort, Senioren und Familien sind oft Gruppen zum Garten der Generationen unterwegs, die dort Ruhe finden. Das ist sozusagen auch der Untertitel dieses Gartens der Generationen, denn es gibt noch einen. Dieser liegt in den Bruchwiesen am Bruchweg in Pattensen zwischen den Fließgewässern Schille und Hüpeder Bach. Dort lautet das Thema „Spiel“, was Jugendliche mit Bolzplatz und dem Bau von kleinen Hütten auch so verstehen. Doch zurück zum Ruhegarten.

Er hat diese geschwungenen Wege, die zur überdachten Pergola führen. Von da bietet sich ein herrlicher Blick auf die Parklandschaft. Er hat Platz zum Boulespiel. Er bietet eine Holzbrücke, die über einen Feuchtarm führt. All das sind Elemente,  die den Parkcharakter stärken. Der Spaziergänger - Radfahren ist auf der Wegeschleife durch den Park nicht erlaubt - kann sich ganz auf sich, seine Gesprächspartner und die Natur konzentrieren.

Die Idee zu dem Garten der Generationen geht bereits auf den August 2001 zurück. Siegfried Gebhardt, ein älterer Pattenser Bürger, gab den Anstoß. In der örtlichen Agendagruppe Natur und Umwelt ist Gebhardt aktiv. Er kümmerte sich in den Jahren stets um die Umsetzung des Plans, den schließlich ein professionelles Büro anfertigte. So entstand unter großer Anteilnahme der Menschen aus dem Pflegewohnstift und der übrigen örtlichen Bevölkerung ein Garten, der so etwas wie ein Gemeingut geworden ist. „Wir wollen Hoch- und keine Flachbeete, weil wir uns nicht mehr so gut bücken können“, sagten zum Beispiel die Stiftbewohner, die sich spontan bereit erklärten, die Pflanzen im Garten zu pflegen. So haben viele ihren Anteil am Gelingen dieses Grünprojekts.

Heute ist der neue Park ein Kleinod. Er zieht Besucher auch aus der weiteren Umgebung an. Der Wander- und Radweg am Rande führt zum Park und über die Fuchsbachbrücke sowie zum anderen Garten der Generationen am Bruchweg. Der Pattenser Rundweg ist aber für alle interessant - ideal für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer.

Kennzeichner für einen Inhalt der Region Hannover
Garten der Generationen Entwurf
kolorierter Entwurf vom Januar 2008 - Wolff Landschaftsplanung
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