Das Center am Kröpcke wurde 1972 im Zusammenhang mit der zentralen Umsteigestation des öffentlichen Nahverkehrs und der neuen Fußgängerzone errichtet. Seine Architektur spiegelt den Geist und Gestaltungsanspruch der Entstehungszeit wieder, wurde allerdings nicht mehr den heutigen Qualitätsansprüchen gerecht, die an diesen zentralen Standort in der Innenstadt von Hannover gestellt werden. Die städtebauliche Leitidee ist es nunmehr, diesen zentralen Punkt in der Stadt sowohl bezogen auf die Gebäudeform, als auch auf die Materialität in einer Qualität heraus zu arbeiten, wie sie dem Standort im Mittelpunkt des Stadtzentrums der Landeshauptstadt Hannover angemessen ist.
Das Gebäude wird von der Düsseldorfer Centrum Grundstücksgesellschaft mbH in zwei Projektstufen zu einem modernen Geschäftshaus mit rund 18.000 qm Einzelhandelsfläche entwickelt. Der ursprünglich vorgesehene Turm mit geplanten 15.000 qm Bürofläche wurde als unrentabel verworfen. Der alte Büroturm des Vorgängerbaus wird demontiert.
Mit in den Umbau des Gebäudekomplexes eingebunden wird gleichzeitig auch die in der unteren Ebene gelegene Passerelle, die sich zum zentralen Kreuzungspunkt vieler U-Bahn-Linien öffnet. Diese wird mit einem Deckel über den bislang offenen Bereich in der Fußgängerzone geschlossen. Zudem ergeben sich bei der Anordnung der Einzelhandelsflächen Veränderungen.
Der gesamte Umbau des Centers am Kröpcke wird voraussichtlich 2013 abgeschlossen sein und bedeutet für die Landeshauptstadt Hannover einen weiteren positiven Impuls für die Innenstadtentwicklung. Das Investitionsvolumen für das Projekt beläuft sich insgesamt auf knapp 200 Millionen Euro.