Die fast zwei Kilometer lange Herrenhäuser Allee wurde 1726 als Verbindung zwischen Stadt und Schloss angelegt. Vier Reihen Linden bilden drei nebeneinander liegende Wege, der mittlere war für Kutschen und Equipagen, einer für Reiter und einer für Fußgänger vorgesehen. Als Blickfang am westlichen Ende der Allee wurde zwischen 1817 und 1819 nach Plänen de Hofbaumeisters Laves der Bibliothekspavillon erbaut.
Im zweiten Weltkrieg trug die Allee schwere Schäden davon und wurde durch die Pflanzung von rund 1.300 Kaiserlinden in den Jahren 1972 bis 1974 vollständig erneuert.