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Große Fontäne

Landeshauptstadt Hannover
Fontaine
Eine der Hauptattraktionen des Großen Gartens und unumstrittener Mittelpunkt des Nouveau Jardin

Eine der Hauptattraktionen des Großen Gartens und unumstrittener Mittelpunkt des Nouveau Jardin ist die "Große Fontäne". Sie wurde bereits um 1700 erbaut und schleuderte nach anfänglichen Problemen mit der Wasserzufuhr erstmals 1721 ihr Wasser 36 Meter hoch. Nachdem die Technik weiter verbessert wurde, erreichte der Strahl 1856 schon 56 Meter und kann heute bei Windstille bis 80 Metern hoch springen.

Das Wasser der Großen Fontäne wird durch einen 4 Millimeter breiten, kreisförmigen Schlitz gepresst und erreicht dabei eine maximale Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern. Da der Wasserstrahl hohl ist, schießt die Fontäne stündlich nur rund 500 Kubikmeter Wasser in die Höhe.

Die südliche Gartenhälfte wurde zwischen 1699 und 1709 an den zunächst quadratischen Garten angebaut. Der so genannte "Nouveau Jardin" wird durch zwei Alleen geviertelt, die wiederum in je acht stumpfe Dreiecke unterteilt sind. Diese 32  "Triangeln" sind von Hainbuchenhecken umgeben und mit Bäumen bepflanzt. Im Zentrum der einzelnen Viertel springt je eine "Kleine Fontäne"  in einem achteckigen Becken. Am östlichen und westlichen Ende der Querachse liegen die "Halbmonde" und am südlichen Ende der Längsachse der "Vollmond", der durch eine doppelte Baumreihe besonders hervorgehoben wird. Die südwestliche und südöstliche Ecke des Großen Gartens werden jeweils durch einen Pavillon von Remy de la Fosse betont.


V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover


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