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Die Realisierung

Landeshauptstadt Hannover
Historische Grotte nach den Plänen der Künstlerin Niki de Saint Phalle
©   Aline Gwose/Michael Herling
Aufwändige Arbeiten in Hannover, Frankreich und Kalifornien

Zur dauerhaften Befestigung der Materialien wurden die Wände und Decken der Grotte mit Glasfasergewebe ausgespritzt. In handliche Stücke geschnitten und nach Frankreich transportiert, beklebten Assistenten der Künstlerin das Material mosaikartig mit Spiegeln und Glas. Wieder zurück in Hannover befestigte das Team die fertigen Teile an den Wänden und Decken der Grotte an und klebte abschließend die Polyesterfiguren darauf, die von der Künstlerin in ihrem Atelier in Kalifornien gefertigt worden waren.

Bevor die Arbeiten beginnen konnten, mussten aber die Wände der drei Räume, die durch jahrzehntelange Undichtigkeiten in der Decke nass waren, getrocknet werden. Mit Hilfe eines neu entwickelten Mikrowellenverfahrens gelang das pro Raum in nur zwei Monaten.

Durch diese aufwändige Arbeitsweise dauerte die Ausgestaltung der Grotte bis zu ihrer Eröffnung am 29. März 2003 zwei Jahre.


V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover


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