´

Wiederaufbau Schloss Herrenhausen

Landeshauptstadt Hannover
Modell Schloss Herrenhausen, Maßstab 1:100, Das Modell zeigt den Zustand des Schlosses nach Bauaufnahmeplänen aus dem Jahr 1765. Ansicht von der Gartenseite aus.
Foto: Großer Garten Herrenhausen mit Schloss. 
KB-Dia-Archiv im HMH
Hannover, Großer Garten Herrenhausen. Schloss von der Gartenseite aus, um 1940 
Scan vom KB-Dia
): Luftaufnahme der DLB, Deutsche Luftbild, 1965. Hannover-Herrenhausen. Großer Garten Herrenhausen. Großes Luststück mit Ehrenhof, Galeriegebäude mit Baustelle für das Glasfoyer von Arne Jacobsen und Otto Weitling. Dahinter Orangerie und Bibliothekspavillon im Berggarten an der Herrenhäuser Straße. Es steht noch der Rest der der Schlosstreppe.

Arbeiten für das Schloss Herrenhausen seit September
NiedersachsenMetall fördert dritten Museumstrakt

Wiederaufbau des Schlosses am historischen Ort
Mit der Einrichtung der Baustelle startete im September 2010 der Wiederaufbau von Schloss Herrenhausen in Hannover. Nach den Plänen des Hamburger Büros JK – Jastrzembski Kotulla entsteht am historischen Ort die klassizistische Fassade der Sommerresidenz der Welfen wieder; die Innenräume sind für eine Nutzung als modernes Tagungszentrum beziehungsweise – in den Flügelbauten – für eine Museumsnutzung konzipiert.

Eine erfreuliche Nachricht dazu kam vom Verband der Metallindustriellen Norddeutschlands e.V: Mit einer großzügigen Spende von rund 1,25 Mio. Euro ermöglicht er der Landeshauptstadt Hannover die Anmietung eines unterirdischen Quertraktes, der die beiden ebenerdigen Museumsflügel des Schlosses miteinander verbinden soll.  Die Umsetzung des dritten, unterirdischen Museumstrakts steht damit fest. Die Fläche, auf der die Stadt Hannover mit Unterstützung des Landes das Museum im Schloss Herrenhausens einrichten will, wird dadurch vergrößert.  NiedersachsenMetall Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt: „Wir begrüßen sehr, dass nach jahrzehntelanger Debatte der Wiederaufbau des Schlosses nunmehr erfolgt. Durch unseren Beitrag wird der Stadt ein zusätzlicher Ausstellungstrakt zur Verfügung stehen, der die Attraktivität des Museums noch steigert. Schloss Herrenhausen wird als Museum und als internationale Tagungsstätte von Rang weit über die Grenzen unserer Landeshauptstadt hinaus Strahlkraft entwickeln.“

Oberbürgermeister Stephan Weil: „Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung des Verbandes der Metallindustriellen. Diese wird den Wissenschafts- und Kulturstandort Hannover stärken.“

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung: „Ich bin froh, dass das Projekt nun unter solch positiven Vorzeichen startet. Dem Verband ist sehr zu danken für das Engagement bei der Förderung des Museumstraktes. Aus unserer Sicht eine beispielgebende Lösung.“

Im Auftrag der IVA KG, einer Immobilientochter der VolkswagenStiftung, werden die Pläne des Hamburger Büros JK umgesetzt. Die Architekten Jastrzembski Kotulla waren im März 2010 als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen. Nachdem es nun zum Vertragsabschluss zwischen ihnen und der IVA KG gekommen ist und die Wettbewerbsbeiträge in erste konkrete Entwurfspläne umgearbeitet wurden, kann die Realisierung beginnen.

Gegenwärtig wird die Baustelle von einem besonderen Bauzaun begrenzt. Er zeigt  Ausschnitte der historischen Schlossfassade. So sind die von Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves (1788-1864) entworfene Formensprache, die für die Fassadenrekonstruktion des Wiederaufbaus vorgegeben ist, zu sehen. Das Schloss entsteht exakt an der Stelle wieder, an der das bei einem Bombenangriff im Jahr 1943 zerstörte Original stand.

Kennzeichner für einen Inhalt der Landeshauptstadt Hannover
Schloss Herrenhausen  
Informationen zum Wiederaufbau des Schlosses


V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover


Seite drucken