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| Quelle: Küstner/Leibniz Universität Hannover | |||
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Das Franzius-Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen der Leibniz Universität Hannover verfügt jetzt über eine deutschlandweit einzigartige 3D-Wellenmaschine. Das Land Niedersachsen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierten gemeinsam die 2,4 Millionen Euro teuren Großgeräte.
Mit dieser Anlage sei es erstmals möglich, Wellen naturgetreu aus unterschiedlichen Richtungen zu erzeugen.72 Motoren, die so genannte Wellenblätter unabhängig voneinander bewegen können, machen dies möglich. „Dabei kann die 3D-Wellenmaschine nicht nur dauerhaften Seegang produzieren, sondern auch Unregelmäßigkeiten und unnatürlichen Reflektionen im Seegang technisch entgegenwirken“, so Dr.-Ing. Daniel Bung, Oberingenieur am Franzius-Institut.
Die Ingenieure können laut Prof. Dr.-Ing. Torsten Schlurmann, Leiter des Franzius-Instituts für Wasserbau und Küsteningenieurwesen, nun auch "gezielt ermitteln, welche Belastungen Wellen an Küstenbauwerken verursachen und und damit die Anlagen hinsichtlich Gebrauchstauglichkeit und Standfestigkeit optimieren."
Hannover, 25. Juli 2011
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