Seit dem 27. Januar 2009 trägt das in geänderter Zusammensetzung erneut berufene Gremium entsprechend der Festlegungen des Lokalen Integrationsplans den Titel „Integrationsrat Hannover“. Es wurde so auch eine klare Abgrenzung zu den noch in Gründung befindlichen Integrationsbeiräten auf Ebene der Stadtbezirksräte geschaffen.
Ursprünglich wurde es unter dem Namen „Lokaler Integrationsrat“ einberufen, um in der Erarbeitungsphase des „Lokalen Integrationsplans“ ab April 2007 eine Beteiligung der Stadtgesellschaft sicherzustellen. Wie bereits in seiner ersten Fassung setzt sich das Gremium wieder aus den Mitgliedern des Migrationsausschusses und weiteren fachkundigen Menschen mit Migrationshintergrund, Vertretern von Kirchen, Religionsgemeinschaften und Verbänden sowie Gewerkschaften und Kammern zusammen.
Der Integrationsrat Hannover ist als dauerhaftes Gremium angelegt. Der Integrationsplan nennt folgende Aufgaben des Integrationsrates: „...die integrationspolitischen Entwicklungen in der Stadt zu erörtern und die Wirksamkeit der im Lokalen Integrationsplan definierten Maßnahmen zu überprüfen.“
Der Integrationsrat wird zwei bis drei Mal jährlich unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Stephan Weil zusammenkommen. Die Sitzungen sind nicht öffentlich.